Großes FACE-Treffen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Nach der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des Freiburg Advanced Center of Education im Dezember fand das zweite große Treffen aller Akteure in der Aula der Pädagogischen Hochschule statt.

Die Runde der anwesenden Personen an diesem Tag ist groß. Immerhin zählen zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mitwirkende aus zwei Projekten zur Lehrerbildung:

Großer Andrang beim 2. Gesamttreffen

Großer Andrang beim 2. Gesamttreffen

Im Zentrum des Treffens standen der Austausch zu den bisherigen Arbeitsergebnissen sowie die kontinuierliche Fortentwicklung der Projektorganisation und -gestaltung. Während der gesamten Zusammenkunft kam es zu einem regen Austausch der Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter untereinander. Unterstützt wurde dies durch einen interaktiven Einstieg zu den zentralen Fragestellungen der Teilprojekte. Mittels Postergalerie und Präsentationen berichteten die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Teilprojekte von ihren Vorhabensfortschritten.

Ein Höhepunkt in der bisherigen Arbeit des  Freiburger Praxiskollegs war ein Vernetzungstreffen ganz besonderer Art: In einem Worldcafé stellten Doktorandinnen und Doktoranden des Teilprojekts Wissenschaftsorientierung und Nachwuchsförderung ihre Forschungsvorhaben den anwesenden Schulvertreterinnen und Schulstellvertreter vor. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, wie Schulen, Lehrkräfte sowie Forscherinnen und Forscher von Forschungsprojekten wechselseitig profitieren können. Neben dem Schwerpunkt „Forschung trifft Praxis“ stand in diesem Vernetzungstreffen zusätzlich der Ausbau des lehramtsspezifischen Mentoringnetzwerkes im Mittelpunkt.
Von Seiten des Teilprojekts Lehrkohärenz wurde unter anderem von der frisch konzipierten Lehrwerkstatt Lehrerbildung berichtet, welche in diesem Sommersemester startet. Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Teilprojekts interne Entwicklungsgruppen gebildet, die sich verstärkt mit den Themenbereichen Lehrwerkstatt, Kohärenzerfassung, Philologien, Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft sowie Curriculumentwicklung befassen. Herausragend waren auch die Workshops und Vorträge mit dem niederländischen Bildungsforscher Jeroen van Merriёnboer, dem Begründer des Vier-Komponenten-Instruktions-Design-Modells (4C/ID) im März.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Maßnahme Praxis- und Weiterbildung stellten ihre umfassenden Konzepte für eine modularisierte Weiterbildung für die Lehrerbildung vor.

Die genannten Beispiele der Aktivitäten aus den Teilprojekten veranschaulichen sehr gut den gelebten Vernetzungsgedanken, der eine zentrale Rolle im FACE einnimmt.

Mehrere Rektoratsmitglieder beider Hochschulen sind aktiv im FACE involviert und gestalteten Parts des Treffens. Seitens der FACE-Leitung, in Person von Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Prorektorin für Studium und Lehre der Universität) und Prof. Dr. Ulrich Druwe (Rektor der Pädagogischen Hochschule), wurden wichtige Details für die weitere qualifizierte Zusammenarbeit verkündet. So hat das paritätische Leitungsduo die Struktur des FACE mit seinen vier Handlungsfeldern Lehre, Praxis- und Weiterqualifizierung, Bildungs- und Unterrichtsforschung sowie Lernende Institution und die Einordnung der Projekte und ihrer Teilprojekte in diese Handlungsfelder dargelegt. Auch auf das Thema der Evaluation wurde nochmals ein besonderes Augenmerk gelegt. Mit dem gemeinsamen Mittagessen wurde das gelungene Treffen fröhlich abgeschlossen.


Fotogalerie der Veranstaltung: