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Ringvorlesung: „Lehr- und Lernperspektiven“ – Impulse aus der Forschung für Schule und Unterricht

11. Januar 2018 18:00 - 20:00

Metaphern des Lernens in unterschiedlichen Schulformen und Altersstufen

Dr. Elisabeth Wegner
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
Institut für Erziehungswissenschaft

 

„Lernen ist wie Sterben. Jeder muss es, und wenn es vorüber ist, kommt man an einen besseren Ort.“ Metaphern des Lernens in unterschiedlichen Schulformen und Altersstufen.

Die Vorstellungen von Lernenden, worum es beim Lernen geht, haben einen Einfluss darauf, wie die Lernenden an Lernaufgaben herangehen. In jüngerer Zeit sind verstärkt Metaphern genutzt worden, um Vorstellungen über Lernen zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Schülerinnen und Schüler häufig eine sehr negative Sicht auf Lernen haben. Lernen wird oft als eine abzuarbeitende Aufgabe und die Lernergebnisse als wenig sinnvoll für das eigene Leben betrachten – Lernen erscheint wie Putzen, wie eine sinnlose Arbeit oder anderes Leiden.

Im Gegensatz dazu formulieren Berufstätige häufig Metaphern, die Lernen als eine Entwicklung der eigenen Person und als grundsätzlichen Lebensbestandteil betrachten, z.B. als Reise oder als Wachstum. Im Vortrag wird aufgezeigt, welche Metaphern Schülerinnen und Schüler nutzen, um Lernen zu beschreiben, und Unterschiede zwischen verschiedenen Schulformen und Altersstufen vorgestellt. Abschließend soll diskutiert werden, inwiefern Lehrkräfte Metaphern nutzen können, um ein positiveres Bild von Lernen bei Schülerinnen und Schüler zu erzeugen!

 

Elisabeth Wegner war nach ihrem Psychologiestudium an der Universität Freiburg in der Erwachsenen- und Nachhaltigkeitsbildung tätig. In ihrer Promotion untersuchte sie, welche Metaphern Hochschullehrende nutzen, um ihre Lehre zu beschreiben. Seit Abschluss der Promotion forscht sie zu Metaphern von Lernenden in verschiedenen Lernkontexten.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung „Lehr- und Lernperspektiven“ finden Sie hier.

Details

Datum:
11. Januar 2018
Zeit:
18:00 - 20:00