Das Handlungsfeld Lehre

Die Lehre stellt neben der Forschung und der Weiterbildung einen zentralen Bereich innerhalb der Tätigkeitsfelder einer jeden Hochschule dar. Hier findet der unmittelbare Kontakt zwischen den Studierenden und den lehrenden Expertinnen und Experten der jeweiligen Disziplinen statt.

Eines der Handlungsfelder des FACE besteht darin, unter der Nutzung von Synergien eine Neugestaltung des Curriculums und der Lehre im Bereich des Lehramts vorzunehmen. Ziel ist es, die angehenden Lehrerinnen und Lehrern bestmöglich auf den Berufsalltag vorzubereiten. Beide Hochschulen der FACE-Kooperation haben den Auftrag, Lehrkräfte wissenschaftlich auszubilden und sich an den erforderlichen zu vermittelnden Kompetenzen auszurichten. Um die Ausbildung von angehenden Lehrerinnen und Lehrern zu verbessern, werden verschiedene Ansatzpunkte verfolgt, die im Folgenden dargestellt werden.


Die Zukunft der Lehrer*innenbildung in Freiburg

Worin liegen die Stärken und Schwächen der Lehrer*innenbildung in Freiburg? An welchem Leitbild orientiert sich diese? Und wie kann ein Konzept für die Zukunft der Lehrer*innenbildung in Freiburg aussehen? Diesen Fragen widmeten sich Mitarbeiter*innen der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg in intensiven Arbeitstreffen am 05. und 17. Mai 2017. Das Ergebnis: Ein Leitbild der Freiburger Lehrer*innenbildung.

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Einladung zur Teilnahme an einer Befragung für Lehramtsstudierende und Referendar*innen

Gesucht: Studierende im Lehramt oder polyvalenten Zwei-Hauptfach-Bachelor sowie Referendar/innen, die mit ihrer Studienteilnahme einen Beitrag zur Erweiterung des Beratungsangebot für Studierende im Lehramt leisten wollen.

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Wirtschaft in der Schule – Wie eine gute Lehrerbildung aussehen sollte

Nach Baden-Württemberg will nun auch Nordrhein-Westfalen Wirtschaft als eigenständiges Schulfach einführen. Prof. Dr. Tim Krieger (Universität Freiburg & FACE) und Prof. Dr. Franziska Birke (PH Freiburg & FACE) teilen in einem Beitrag im Journal Wirtschaftliche Freiheit ihre Erfahrungen bei der Ausgestaltung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge in Freiburg und zeigen, worauf es im Lehramtsstudium im Fach Wirtschaft besonders ankommt.

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Freiburger Inklusive Schulbegleitforschung (FRISBI) - Auftaktveranstaltung zur Pilotphase

FRISBI befasst sich forschungsbasiert mit Fragestellungen und Herausforderungen inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung. Am 11. November 2016 fand die Auftaktveranstaltung statt.

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Bericht zum 1. Scientific Retreat

Am 11. und 18. Juli 2016 fanden sich Projektmitarbeitende der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (Maßnahme 1, „Lehrkohärenz“), sowie interessierte Dozierende von Universität und Pädagogischer Hochschule Freiburg zu einem Scientific Retreat zusammen.

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Inklusion in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Ein gemeinsames Treffen der Interessensgemeinschaft mit Jun.-Prof. Dr. Natascha Korff der Universität Bremen bot Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch.

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Entwicklung von Studiengängen

Eine Aktivität des FACE ist die gemeinsame Entwicklung von Lehramtsstudiengängen. Dabei orientiert sich der Verbund an der Rahmenverordnung des Kultusministeriums, welche besagt, dass die Ausbildung kompetenzorientiert, professionsorientiert und kohärent gestaltet sein soll.

Die beiden Hochschulen gestalten zwei Studiengänge zum Master of Education, die Inhalte aus Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften, Fachdidaktiken und Schulpraxis beinhalten werden. Zudem befassen sich die Hochschulen mit der Gestaltung der Übergänge zwischen Bachelor und Master.

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Kohärente Lehre

Das FACE möchte zur Stärkung der Professionsorientierung eine kohärente Lehre gestalten. Das bedeutet, dass die lehramtsbezogenen Ausbildungsfelder der Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft und der reflektierten Schulpraxis nicht unverbunden nebeneinanderstehen, sondern vernetzte Lerngelegenheiten geschaffen werden.

Gestützt wird die Stärkung der Kohärenz durch Lehrtandems aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik. Zudem gibt es Pilotprojekte in ausgewählten Fächern. Zu diesen zählen zum Beispiel Englisch, Biologie, Wirtschaftswissenschaft, Geschichte, Physik sowie katholische Theologie. Später sollen die Ergebnisse auch auf andere Fächer übertragen werden. All diese Projekte befassen sich inhaltlich mit der Gestaltung neuer Curriculumstrukturen und Lehrmodelle. Je nach Vorhaben werden sie von Juniorprofessuren, abgeordneten Lehrerinnen und Lehrern und anderen Mitarbeiterinnenstellen und Mitarbeiterstellen unterstützt.

Die drei Juniorprofessuren befassen sich in den Fächern Mathematik, Physik und Romanistik mit den folgenden Themen:

  • Mathematik:                              „Lehren und Lernen der höheren Mathematik“
  • Physik:                                        „Didaktik der modernen Physik in Schule und Hochschule“
  • Italienisch und Spanisch:        „Forschungsbasierte Fachdidaktik in Italienisch und Spanisch“

Hervorzuheben ist, dass die Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren gemeinsam von beiden Hochschulen berufen werden, an beiden Hochschulen lehren und von der entsprechenden Fakultät der anderen Hochschule kooptiert werden. Auf diese Weise wird eine enge Verzahnung ermöglicht.

Inklusion als Querschnittsthema

Eine weitere Aktivität des FACE in der Lehre besteht in der Etablierung der Thematik Inklusion und Heterogenität. Das FACE folgt damit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20. November 2011, nach welchem der Bereich in Lehre und Forschung zusätzlich zu etablieren ist. Dieser Bereich ist von großer Relevanz um Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich auf alle Herausforderungen ihres Berufsalltags vorzubereiten. Durch die Integration von Inklusion in den Lehrplan werden sie künftig in der Phase ihrer Ausbildung zu einem qualifizierten Umgang mit Vielfalt und heterogenen Bedürfnissen von Schulklassen befähigt. Zwei Juniorprofessuren an der Pädagogischen Hochschule wirken mit ihrer Arbeit unterstützend in diesem Bereich.

Die zwei Juniorprofessuren befassen sich in ihren Schwerpunkten mit den folgenden Themen:

  • Erziehungswissenschaft: Juniorprofessur zur Thematik Inklusion mit dem Schwerpunkt „Lernen“
  • Soziologie: Juniorprofessur zur Thematik Inklusion mit dem Schwerpunkt „Heterogenität“

Schaffung von Unterstützungsstrukturen

Das FACE möchte das professionsbezogene Selbstverständnis der Lehramtsstudierenden stärken. Sie sollen darin unterstützt werden, sich mit ihrem Studium in Freiburg zu identifizieren. Dafür wird ein eigens konzipiertes Online-Portal für alle Lehrämtlerinnen und Lehrämtler eingerichtet, wodurch ein gemeinsamer virtueller Ort und eine Sammlung all der Gesichter, die für das FACE stehen, geschaffen werden.

Zudem wurde eine begleitende Mentoringstelle geschaffen und die Beratung zu allen Teilbereichen des Lehramtes intensiviert.

Teilprojekte zur Unterstützung des Handlungsfeldes Lehre


Reise zu Konferenz auf dem Schloss Poděbrady

FACE-Mitarbeiterin Dr. Ursula Stohler nahm an einer Konferenz der Karls-Universität Prag teil, welche auf dem historischen Schloss Poděbrady stattfand. Thema waren Methoden des Unterrichtens und Testens von Fremdsprachen sowie der Kenntnissen über diese.

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Themendossier "Kompetenzorientiert Lehren"

Die Abteilung Hochschuldidaktik der Universität hat ein Themendossier zur kompetenzorientierten Lehre entwickelt, in welchem kompetenzorientierte Studiengang- /Curriculumentwicklung und Lehrveranstaltungskonzeption überblicksartig dargestellt werden.

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Von Skandinavien in den Breisgau!

Norwegische Bildungsforscherinnen und Bildungsforscher sind interessiert an den Aktivitäten des FACE!

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Zwei Forscher des Projekts FideS kamen zu Besuch, um in einem Interview mit der Leitung des FACE-Projekts in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung über das Thema des Forschenden Lernens zu führen.

Die Aktivitäten des FACE werden beforscht!

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Auf dem Weg zu innovativer Lehre:

Niederländischer Bildungsforscher Jeroen van Merriёnboer war drei Tage lang
zu Besuch in Freiburg. Workshops und Vortrag fanden regen Anklang.

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