Hintergrund und Informationen zu laufenden Professionellen Lerngemeinschaften

Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schulen wird durch Professionelle Lerngemeinschaften (PLG) vertieft. Die PLG befassen sich mit drängenden schulischen Entwicklungsthemen im Bereich des Unterrichtens und kooperieren langfristig mit einschlägig forschenden Wissenschaftler*innen. Für die Schulen ergeben sich so Möglichkeiten, ihr Lehrpersonal durch fundierte Unterstützung der Hochschulen weiter zu professionalisieren und den Fachunterricht weiterzuentwickeln.

Die Einrichtung von Professionellen Lerngemeinschaften wird im Rahmen des Verbundprojektes der School of Education FACE in der zweiten Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“  (Teilprojekt P1: Schulnetzwerk/Professionelle Lerngemeinschaften) und der dritten Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ (Teilprojekt A4: Nachhaltige Zusammenarbeit aller Akteur*innen und A2: Heterogenität und Deutsch als Zweit- und Fremdsprache) unterstützt.

Im Teilprojekt INEXdigital reflektieren Lehrkräfte naturwissenschaftlicher Fächer gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der Pädagogischen Hochschule Freiburg aus den Bereichen Physikdidaktik und Bildungswissenschaften in einer Professionellen Lerngemeinschaft darüber, wie barrierefreies Experimentieren im inklusiven Naturwissenschafts- bzw. Physikunterricht gelingen kann.

Im Teilprojekt Berufliches Lehramt sollen zwei Professionelle Lerngemeinschaften zum sprach- und inklusionssensiblen Fachunterricht eingerichtet werden.
Derzeit wird eine erste PLG gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der PH Freiburg aus dem Bereich Deutsch als Zweit- und Fremdsprache konzipiert, um Lehrkräfte des beruflichen Lehramts bei der sprachsensiblen Unterrichtsplanung zu unterstützen. Eine zweite PLG wird sich den Themen Inklusion/Heterogenität widmen.