Ringvorlesung im Bereich Praxisvernetzung und Fort- und Weiterbildung

Nach drei erfolgreichen Ringvorlesungen „Lehr- und Lernperspektiven – Impulse aus der Forschung für Schule und Unterricht“ versammelt das Team im Bereich Praxisvernetzung und Fort- und Weiterbildung in der School of Education FACE mit der neuen Veranstaltungsreihe "Theater und Schule" nun schon im vierten Jahr spannende Vorträge, die sich an alle an Schule und Bildung Interessierten richten und den Austausch und die Vernetzung von Akteur*innen der Lehrer*innenbildung fördern.

Aktuelle Ringvorlesungsreihe „Theater und Schule“

Die Ringvorlesung des Praxiskollegs leuchtet im Wintersemester 2019/20 mit der Themenstellung „Theater und Schule“ die gesamte Bandbreite und die Herausforderungen des Theaters an Schulen aus, von Theater als Methode im Fremdsprachenunterricht bis zur Praxis des Geschichtstheaters.

Dr. Stefanie Giebert fragt gleich zu Beginn (31.10.2019), ob der Spagat zwischen Lehrplan und Notengebung das „Drama im Klassenzimmer“ überhaupt zulässt. Ein Thema, das sicherlich einigen Raum für Diskussion öffnen wird.

Auch bei einigen Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ging es in den letzten Monaten durchaus dramatisch zu. Damaris Stein und Angelika Zeman stellen im Rahmen der Ringvorlesung (12.12.2019) studentische Editionsarbeiten an amerikanischen Melodrama-Texten des 19. Jahrhunderts vor und schlagen so die Brücke zu dem, was im Prinzip Kern eines jeden guten Theaterstücks ist: die durchaus kritische Arbeit an (Original-)Texten. Eine dezidiert fachwissenschaftliche Orientierung wird auch im Vortrag von Prof. Dr. Monika Fludernik (19.12.2019) aufgegriffen.

Dass „Theaterpädagogik“ nicht ausschließlich in den Wirkungsbereich der Theater-AG gehört, sondern auch ‚klassischen‘ Unterricht inspirieren und bereichern soll, zeigen schließlich unter anderem die interaktiven Vorträge von Angela Pfenninger (M.A.) (16.01.2020) und Nadine Saxinger (M.A.) (23.01.2010).

Überblick über alle Termine (jeweils donnerstags von 18.00 s.t. bis 20.00 Uhr, KG I, HS 1199)

24.10.2019

Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

07.11.2019

Dr. Simon Trüb,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

28.11.2019

Hans-Martin Blitz, Gymnasium Kenzingen
Lena Drieschner, Schauspielerin

05.12.2019

Sabine Altenburger (M.A.),
LAG TheaterPädagogikZentrum

12.12.2019

Damaris Stein,
Angelika Zeman,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

19.12.2019

Prof. Dr. Monika Fludernik,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

09.01.2020

Prof. Dr. Hanna Klessinger,
Albert-Ludwigs-Universität

16.01.2020

Angela Pfenninger (M. A.), International Museum Theater Alliance

23.01.2020

Nadine Saxinger (M.A.)
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Rückblick:
Ringvorlesungsreihe „Lehr- und Lernperspektiven – Impulse aus der Forschung für Schule und Unterricht“

In der Ringvorlesungsreihe im Wintersemester 2018/19 fanden 8 spannende Vorträge zu relevanten Themen für Schule und Unterricht statt.

Die Ringvorlesung richtete sich an alle an Schule und Bildung Interessierten, insbesondere an Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schularten, Studierende und Dozierende der Hochschulen in den Lehramtsstudiengängen der Hochschulen, Vertreter*innen der Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung, Vertreter*innen der Staatlichen Schulämter und des Regierungspräsidiums.

Beim Meet-the-Expert Treffen konnten Interessierte die Referent*innen und Diskutant*innen zum Austausch treffen.

Die Ringvorlesung fand zweiwöchentlich an der Albert-Ludwigs-Universität statt.

Das Praxiskolleg fördert die Vernetzung aller Akteur*innen der Lehrer*innenbildung durch Netzwerkveranstaltungen und durch den Aufbau von Partnerschaften zwischen Hochschulen und Schulen als Hochschulpartnerschulen.

Falls Sie dabei mitwirken möchten, können Sie sich an die Korrdinatorinnen wenden.

Kontaktformular

Direkte Ansprechpartner*innen aus dem Praxiskolleg



Veranstaltungen: Ringvorlesung

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Blog: Ringvorlesung

„Ist das Kunst oder kann das weg…“ Theater an der Schule – zwischen pädagogischem und künstlerischem Anspruch

Welchem künstlerischen und welchem pädagogischen Anspruch kann Schultheater gerecht werden? Inwiefern kann Schultheater ein Mittel zum Selbststudium und zur Selbsterfahrung für Schüler*innen sein, und welche Rolle kommt der Lehrkraft dabei zu? Bernd Winter erklärt im Rahmen der Ringvorlesung des Praxiskollegs „Theater und Schule“, worin er die Chancen und Aufgaben aber auch die Grenzen des Schultheaters sieht. „Es geht nicht darum, sich selbst zu spielen, aber doch darum, man selbst zu sein.“

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Sabine Altenburger: Theaterpädagogik – eine Wegbereiterin

Dem Publikum der Ringvorlesung „Theater und Schule“ bot sich an diesem Abend ein ungewohntes Bild: Die Theaterpädagogin Sabine Altenburger hatte das gesamte Pult samt Steuerstand und Mikrophonen abgeräumt und eine nur noch von zwei viereckigen Löchern unterbrochene Bühne geschaffen. Theaterpädagogik, lernten alle unmittelbar und anschaulich, ist nicht ein Werkzeug für irgendetwas, sondern befähigt als Methode Menschen, überhaupt kreativ lernen zu können. Zugänge werden anders gelegt und bergen plötzliche Überraschungen, durch die festgefahrene Kognitionsmuster und –typen aufgebrochen und neu erlebt werden können.

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Porträt Prof. Dr. Monika Fludernik

Prof. Dr. Monika Fludernik: Die englische Restaurationskomödie

Nach achtzehn Jahren Theaterverbot unter puritanischer Herrschaft vollzog sich in der Theaterlandschaft ein fundamentaler Wandel, dem die englische Restaurationskomödie entsprang. In ihrem lebendigen Vortrag spricht Prof. Dr. Monika Fludernik über die zwei großen Gattungen der Restaurationskomödie, das „Heroic Drama“ und die „Comedy of Manners“. Die Restaurationskomödie ist tief mit der Wiedereinführung der englischen Monarchie nach dem Fall der Republik Cromwells verbunden.

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Tim Lucas: Rund um das Theater Freiburg – vom Kulturauftrag bis zum Marketing

Das Theater Freiburg aus verschiedenen Perspektiven – Referent Tim Lucas führte an diesem Abend die Zuhörenden durch die Welt des Freiburger Theaters: Über die Geschichte des Mehrspartenhauses und seine Organisationsstrukturen, den gesellschaftlichen Auftrag und seine Gültigkeit bis hin zu aktuellen künstlerischen Fragestellungen und Arbeitsprozessen der jetzigen Intendanz wurde das Theater Freiburg vorgestellt. Ein Schwerpunkt des Vortrags lag dabei in der Beantwortung der Frage, wie das „analoge“ Stadttheater im Zeitalter der Digitalisierung vermittelt werden kann.

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Videomitschnitte

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