Der polyvalente Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang besteht aus zwei wissenschaftlichen Fächern, die in gleichem Umfang studiert werden, und einem Optionsbereich zur Wahl.

Auf einen Blick

Abschluss: B.A. oder B.Sc. (Bezeichnung abhängig von dem Fach der Bachelorarbeit)
  • Fächer mit Abschluss B.A.: Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Griechisch, Italienisch, Katholische Theologie, Latein, Philosophie/Ethik, Politikwissenschaft, Russisch, Spanisch
  • Fächer mit Abschluss B.Sc.: Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik, Sport, Wirtschaftswissenschaft
Dauer: 6 Semester
Credits: 180 ECTS-Punkte
Studienbeginn: Wintersemester
Schulpraxis: 3-wöchiges Orientierungspraktikum (OSP)
Fächer: Biologie, Chemie, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Franzö­sisch, Geo­graphie, Ge­schichte, Grie­chisch, Infor­matik, Ita­lienisch, Kath. Theo­logie, La­tein, Mathe­matik, Philo­sophie/Ethik, Physik, Politik­wissen­schaft, Rus­sisch, Spa­nisch, Sport, Wirt­schafts­­wissen­schaft, Musik (Musikhochschule), Kunst (Kunstakademie)

Allgemeines

Entscheiden Sie sich für die Option Lehramt Gymnasium, dann umfasst das Studium neben den beiden wissenschaftlichen Fächern eine Einführung in die Bildungswissenschaften, das dreiwöchige Orientierungspraktikum sowie Grundlagen der Fachdidaktik (siehe unten Studienbestandteile). Das lehramtsbezogene Bachelorstudium ermöglicht den Übergang in den Master of Education (M.Ed.).

Im Falle, dass Sie nicht den Lehrerberuf anstreben, jedoch zwei Hauptfächer studieren wollen, oder Sie sich im Laufe des Studiums umorientieren möchten, können Sie zur Vorbereitung auf ein fachwissenschaftliches Masterstudium (M.A./M.Sc.) Fachwissenschaft und Interdisziplinarität vertiefen und sogenannte Berufsfeldorientierte Kompetenzen (BOK) belegen.

Im Überblick:

  • Option Lehramt Gymnasium
    Für den Übergang in den Master of Education (M.Ed.) studieren Sie neben den Fachwissenschaften Fachdidaktik und Bildungswissenschaften und absolvieren ein dreiwöchiges Orientierungspraktikum.
  • Option Individuelle Studiengestaltung
    Zur Vorbereitung auf ein fachwissenschaftliches Masterstudium (M.A./M.Sc.) können Sie Fachwissenschaft und Interdisziplinarität vertiefen und belegen sogenannte Berufsfeldorientierte Kompetenzen (BOK).

Verbindliche Rechtsgrundlage des Studiengangs ist die Studien- und Prüfungsordnung der Albert-Ludwigs-Universität-Freiburg für den polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang vom 28.08.2015, siehe Amtliche Bekanntmachungen 60/2015.

Studienbestandteile

Im lehramtsbezogenen Bachelorstudium sind zwei Fächer zu belegen, die fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile umfassen.

Das lehramtsbezogene Bachelorstudium beinhaltet zudem eine Einführung in die Bildungswissenschaften sowie eine dreiwöchige Praxisphase zur frühzeitigen Berufsorientierung (Orientierungspraktikum).

Den größten Anteil im Bachelorstudium machen die beiden wissenschaftlichen Fächer aus, die jeweils 75 ECTS-Punkte umfassen. Über die inhaltlichen Bestandteile informieren Sie die jeweiligen Fachbereiche; festgehalten sind sie in Anlage B der Studien- und Prüfungsordnung und in den Modulhandbüchern der Fächer. Wir empfehlen Ihnen, sich an den jeweiligen Studienverlaufsplänen zu orientieren, die Ihnen einen idealen Rahmen für eine sinnvolle Studiengestaltung geben.

Bis zum Ende des zweiten Fachsemesters ist die sog. Orientierungsprüfung abzulegen, spätestens jedoch bis zum Ende des dritten Fachsemesters.

In einem der beiden Fächer ist nach eigener Wahl die Bachelorarbeit mit einem Leistungsumfang von 10 ECTS-Punkten anzufertigen. Die Bearbeitungszeit beträgt ab der Vergabe des Themas drei Monate.

Im Rahmen der Option Lehramt Gymnasium ist in beiden Fächern ein Fachdidaktik-Modul zu absolvieren, das Ihnen zur Vorbereitung des Schulpraxissemesters im Masterstudium grundlegende fachdidaktische Kenntnisse und Fertigkeiten in Ihren Fächern vermittelt. Das Modul hat einen Leistungsumfang von jeweils 5 ECTS-Punkten (Studienleistung) und besteht je nach Fach aus ein oder zwei Veranstaltungen.

Unter Didạktik versteht man heute allgemein die Wissenschaft vom Lehren und Lernen (Unterrichtslehre) oder die Theorie der Bildungsinhalte und des Lehrplans.

Fachdidaktik befasst sich mit der Reflexion und Gestaltung von Lernprozessen, d.h. sie beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Planung, Durchführung und Analyse des Unterrichtens im jeweiligen Fach. In der Fachdidaktik geht es um die Auswahl, Legitimation und didaktische Reduktion von Lerngegenständen, die Festlegung und Begründung von Zielen des Unterrichts, die methodische Strukturierung von Lernprozessen sowie die Berücksichtigung der Handlungsbedingungen der Lehrenden und Lernenden.

Sie fragt also nach dem Was (Was soll gelehrt und gelernt werden?), nach dem Warum (Warum soll etwas gelehrt oder gelernt werden?) und nach dem Wie (Wie soll etwas gelehrt oder gelernt werden?). Eingebunden in die Fachwissenschaft, sucht sie geeignete Inhalte und Erkenntnisse für Lernprozesse nutzbar zu machen, das heißt konkret, sie wählt geeignete Inhalte und Vermittlungsmethoden aus und passt diese den Fähigkeiten der Adressatengruppe an.

In den fachdidaktischen Übungen, die an baden-württembergischen Universitäten in der Regel von gymnasialen Lehrkräften geleitet werden, können die Anordnung, Vermittlung und Problematisierung der Lernbereiche und ihre Aufbereitung in Unterrichtsmaterialien geübt werden. Die im Studium vermittelten Grundlagen für eine professionelle pädagogische Reflexions- und Handlungsfähigkeit können damit wesentlich verbessert werden.

Für das Lehrangebot des bildungswissenschaftlichen Studiums ist das Institut für Erziehungswissenschaft verantwortlich. Es soll Ihnen einen Überblick über den „Arbeitsplatz Schule“ vermitteln und Sie zur Beschäftigung mit pädagogischen Grundfragen anregen. Der Erwerb von fundiertem Wissen und Können in diesen Bereichen in der ersten Phase der Lehrer/-innenausbildung (Studium) sind die Basis für die zweite Phase der Ausbildung (Vorbereitungsdienst), in der die erworbenen Kompetenzen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Sinne des lebenslangen Lernens wird Sie die Entwicklung Ihrer pädagogischen Fähigkeiten Ihr ganzes Berufsleben lang begleiten.

Zu den Bildungswissenschaften gehören insbesondere die Schulpädagogik und die pädagogische Psychologie. Zudem umfassen sie die philosophischen, ethischen und politikwissenschaftlichen Grundfragen der Bildung. Inhaltliche Schwerpunkte können sein:

  • Lehren, Lernen, Unterricht
  • Lehrerprofessionalität in der Organisation Schule
  • Bildungstheoretische und historische Grundlagen des Lehrberufs

Das Orientierungspraktikum (OSP) ist im Rahmen der Option Lehramt in das Bachelorstudium integriert. Es umfasst ein dreiwöchiges Praktikum an einer Schule, das durch Übungen zur Vor- und Nachbereitung sowie ein Portfolio begleitet wird.

Die Anmeldung zum Orientierungspraktikum erfolgt bis zu 6 Monate vor Beginn des Praktikums online unter www.orientierungspraktikum-bw.de und erfordert voraussichtlich zusätzlich eine Belegung über Campus Management.

In der Regel besuchen Sie im ersten Semester die Vorlesung „Einführung in die Bildungswissenschaften“, deren erfolgreicher Abschluss Voraussetzung für das Absolvieren des Orientierungspraktikums ist. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen Winter- und Sommersemester schließt sich dann das Orientierungspraktikum an, das aus einer Übung zur Vorbereitung, dem Praktikum selbst und einer abschließenden Übung zur Nachbereitung besteht.

Diese frühe Praxisphase soll Ihnen helfen, den Perspektivwechsel „von der Schülerin zur Lehrerin“ bzw. „vom Schüler zum Lehrer“ zu vollziehen und Schule als berufliches Tätigkeitsfeld kennenzulernen. Die strukturelle Verbindung von praktischer Erfahrung und theoretischer Reflexion soll Sie anregen, Ihre Eignung für den Beruf der Lehrerin bzw. des Lehrers zu reflektieren, und dadurch eine frühzeitige Berufsorientierung und gezielte Schwerpunktsetzung im weiteren Studium ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Orientierungspraktikum.

Fächerkatalog

Im Bachelorstudium sind zwei Fächer zu belegen, wobei alle aufgeführten Fächer miteinander kombiniert werden können. Für die Bezeichnung des Abschlusses ausschlaggebend ist das Fach der Bachelorarbeit.

  • Fächer mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.):
    Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Griechisch, Italienisch, Katholische Theologie, Latein, Philosophie/Ethik, Politikwissenschaft, Russisch, Spanisch
  • Fächer mit dem Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.):
    Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik, Sport, Wirtschaftswissenschaft

Weitere Informationen zu allen angebotenen Fächern erhalten Sie zentral in der Übersicht aller Studiengänge und detailliert bei den jeweiligen Fachbereichen. Wichtige Links haben wir in der für Sie gesammelt.

Hinweise:

  • Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) in Baden-Württemberg ist im Fach Katholische Theologie die konfessionelle Zugehörigkeit erforderlich und eine Kombination mit dem Fach Philosophie/Ethik ausgeschlossen.
  • Das Studienfach Wirtschaftswissenschaft ermöglicht keinen Zugang zum Vorbereitungsdienst an Beruflichen Schulen.
  • An Stelle eines der beiden wissenschaftlichen Fächer kann das Fach Bildende Kunst (Kunstakademie) oder Musik (Musikhochschule) studiert werden. Die Fächer Bildende Kunst und Musik können zwar mit allen wissenschaftlichen Fächern verbunden werden, nicht jedoch untereinander. In Kombination mit dem Fach Musik kann das Verbreiterungsfach Musik/Jazz und Popularmusik das wissenschaftliche Fach ersetzen.

An der Universität Freiburg werden 20 der vom Kultusministerium vorgesehenen „Lehramtsfächer“ (Gymnasium) angeboten.

Informationen zu allen an der Universität Freiburg angebotenen Fächern erhalten Sie zentral in der Übersicht aller Studiengänge (Überblick, Ansprechpartner, Studien- und Prüfungsordnungen, Auswahlsatzungen, Zulassungsordnungen usw.) und bei den jeweiligen Fachbereichen.

Einen schnellen Überblick der „Lehramtsfächer“ und direkte Verlinkungen auf die wichtigsten Seiten bietet folgende Tabelle:

Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, diese Liste auf dem neuesten Stand zu halten: gabriel.klebowski@zv.uni-freiburg.de.

Bewerbung und Zulassung

Informieren Sie sich bitte rechtzeitig vor Ihrer Bewerbung, welche spezifischen Voraussetzungen (z. B. Zulassungsbedingungen oder Bewerbungsfristen) für die von Ihnen gewählten Fächer gelten.

Zuständig für das Bewerbungsverfahren ist das Service Center Studium. Detaillierte Informationen zu allen Studiengängen und Hinweise zu Auswahlverfahren, Aufnahmeprüfungen und Bewerbungsfristen erhalten Sie über die Studiengangliste im Studierendenportal. Beachten Sie bitte, dass für jedes Ihrer beiden Fächer gesonderte Regelungen bestehen können.

Zur Orientierung stellt die Universität Freiburg einen Überblick über die Ergebnisse der Nachrück- und Auswahlverfahren der zulassungsbeschränkten Fächer für die letzten Semester zur Verfügung.

Die Bewerbung für die zulassungsbeschränkten Fächer im polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang erfolgt online und ist nur zum Wintersemester möglich. Für Erstsemester in den Bachelorstudiengängen dauert die Bewerbungsfrist in der Regel von 1. Juni bis 15. Juli (entscheidend ist der Eingang bei der Universität Freiburg, nicht der Poststempel).

Der Studiengang Master of Education soll spätestens zum Wintersemester 2018/19 eingerichtet sein. Informationen zur Bewerbung finden Sie zeitnah ebenfalls in der Übersicht über alle Studiengänge.


Verpflichtende Studienorientierung

Alle Studienbewerber/innen in Baden-Württemberg müssen mit der Bewerbung den Nachweis erbringen, dass sie an einem Orientierungsverfahren teilgenommen haben. Streben Sie das Lehramt an Gymnasien an, empfehlen wir den baden-württembergischen Lehrertest unter www.bw-cct.de. Einen allgemeinen Studienorientierungstest bietet www.was-studiere-ich.de.

Darüber hinaus können Sie freiwillig weitere Orientierungstests zum Lehrerberuf durchlaufen, die Sie unter „Der Lehrerberuf“ finden.


Sprachanforderungen

In einigen Fächern sind bestimmte Sprachkenntnisse Studienvoraussetzung, wobei diese Kenntnisse in der Regel während des Studiums nachgeholt werden können. Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt Gymnasium in Baden-Württemberg setzt folgende Sprachkenntnisse (nach Niveaustufen des GER) voraus:

  • Deutsch: Englischkenntnisse und Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache
  • Englisch: Englischkenntnisse Niveau B2, Latinum oder Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache
  • Französisch: Französischkenntnisse Niveau B2, Grundkenntnisse einer zweiten romanischen Sprache (mind. Niveau A2) sowie Grundkenntnisse in Latein
  • Geschichte: Latinum, Englischkenntnisse und Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache (passiv beherrscht)
  • Griechisch: Graecum und Latinum
  • Italienisch: Grundkenntnisse in einer zweiten romanischen Sprache (mind. Niveau A2) sowie Grundkenntnisse in Latein
  • Katholische Theologie: Latinum oder Lateinkenntnisse, die die Lektüre der studienrelevanten originalsprachlichen Texte ermöglichen, sowie Graecum oder Griechischkenntnisse, die ein gutes Verständnis neutestamentlicher Texte ermöglichen
  • Latein: Latinum und Graecum
  • Philosophie/Ethik: Latinum oder Graecum
  • Spanisch: Grundkenntnisse in einer zweiten romanischen Sprache (mind. Niveau A2) sowie Grundkenntnisse in Latein

Auffinden und Belegen von Lehrveranstaltungen

Die lehramtsspezifischen Veranstaltungen lassen sich im Vorlesungsverzeichnis (HISinONE) wie folgt finden.

Fachdidaktik (FD)

  • Vorlesungsverzeichnis
    • <entsprechende Fakultät>
      • <entsprechendes Seminar/Institut>
        • <angestrebter Anschluss>
          • Optionsbereich Lehramt Gymnasium (Fachdidaktik <Fach>)
            • Fachdidaktik <Fach>

Bildungswissenschaften

  • VL Einführung in die Bildungswissenschaften (SL)
  • Vorlesungsverzeichnis
    • Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS)
      • BW – Modul Bildungswissenschaften

Orientierungspraktikum (OSP)

Prüfungen & Gesamtnote

Die Bachelorprüfung besteht aus studienbegleitenden Prüfungen in beiden Fächern und aus der Bachelorarbeit, die Sie nach eigener Wahl in einem Ihrer Fächer schreiben.

Studienbegleitendes Prüfungssystem

Im Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang sind studienbegleitende Prüfungsleistungen (PL) zu erbringen, die schriftlich oder mündlich erfolgen und sich auf einzelne Veranstaltungen oder auf ganze Module beziehen können. Mit dem System der studienbegleitenden Prüfungen soll ein kontinuierliches Lernen gefördert werden.

Es gibt auch Lehrveranstaltungen, in denen keine studienbegleitenden Prüfungen abzulegen sind. Der Erwerb der vorgesehenen ECTS-Punkte (s.u.) erfolgt in diesem Falle durch das Erbringen von schriftlichen, mündlichen oder praktischen Studienleistungen (SL), die bestanden werden müssen, jedoch nicht benotet werden.

Orientierungsprüfung

Die Orientierungsprüfung soll nachweisen, dass Sie erfolgreich grundlegende Kenntnisse und Kompetenzen in ihren Fächern erworben und somit Ihre grundsätzliche Eignung zum Studium bewiesen haben. Die Orientierungsprüfung erfolgt studienbegleitend, indem Sie die entsprechenden Leistungen bis zum Ende des 2. Semesters erbringen (spätestens jedoch zum Ende des 3. Semesters).

Über Inhalt und Umfang der erforderlichen Prüfungs- und Studienleistungen informieren Sie sich bitte anhand der jeweiligen fachspezifischen Bestimmungen der Studien- und Prüfungsordnung.

Bachelorarbeit

In einem Ihrer beiden Fächer schreiben Sie zum Ende Ihres Studiums die Bachelorarbeit mit einem Leistungsumfang von 10 ECTS-Punkten. Mit der Bachelorarbeit zeigen Sie, dass Sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Thema Ihres Fachs nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Das Thema Ihrer Arbeit sprechen Sie im Vorfeld mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer ab.

Die Zulassung zur Bachelorarbeit erfordert mindestens 60 ECTS-Punkte in dem jeweiligen Fach (und ggf. weitere fachspezifische Voraussetzungen) und erfolgt auf schriftlichen Antrag. Nach Vergabe des Themas durch den Prüfungsausschuss beträgt die Bearbeitungszeit drei Monate.

Bachelorprüfung

Durch die Bachelorprüfung soll festgestellt werden, ob Sie die im Studium vermittelten Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge der gewählten Fächer überblicken und die Fähigkeit besitzen, die entsprechenden wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.

Die Bachelorprüfung besteht aus den studienbegleitenden Prüfungen (Modulprüfungen) in den gewählten Fächern einschließlich der Bachelorarbeit. Sie ist bestanden, wenn alle geforderten Studienleistungen erbracht und alle Modulprüfungen mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet wurden.

Die Gesamtnote der Bachelorprüfung errechnet sich aus den Abschlussnoten in den beiden gewählten Fächern (jeweils vierfach gewichtet) und der Note der Bachelorarbeit (einfach gewichtet). Bei einer Kombination mit einem künstlerischen Fach wird die Abschlussnote im wissenschaftlichen Fach sechsfach gewichtet, die Abschlussnote im künstlerischen Fach neunfach und die Bachelorarbeit zweifach.