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SUMMARY:Sprachförderung in Kindertagesstätten – "Mit Kindern das System der Sprache entdecken" (Teil 1)
DESCRIPTION:Eine zertifizierte Fortbildung zur Fachkraft für qualifizierte vorschulische Sprachförderung\nAus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten: „Kinder lernen die Sprache nicht von selbst und können sie nicht von selbst ausbauen.“ \nDie Fortbildung begründet und veranschaulicht Formen für eine\na) systematisierte und\nb) gezielte\nSprachbildung und -förderung für alle Vorschulkinder\, um deren zukünftige Bildungschancen zu erhöhen. \nThemen\n\nSprachliche Angebote im Sinne einer durchgängigen Sprachbildung\nBeispiel für eine alltagsintegrierte Sprachbildung für den Erst- und Zweitsprachenerwerb\nModelle für die diagnostische Analyse von Kindersprache\nModellierung des generellen kognitiven Lernens von Kindern\nSprachliches Lernen als analytisches Lernen\nBeispiele für die sprachlichen Aufgaben der Kinder nach dem Schulbeginn\nKennenlernen von Praxismaterialien\nErarbeitung eigener Materialien sowie einer Sprachförderungskonzeption auch für die Arbeit in der Kleingruppe (Literacy)\n\nTermine\n\nFr\, 19. und Sa\, 20.10.2018\nFr\, 09. und Sa\, 10.11.2018\nFr\, 16. und Sa\, 17.11.2018\nFr\, 30.11. und Sa\, 01.12.2018\nFr\, 07. und Sa\, 08.12.2018\nFr\, 11. und Sa\, 12.01.2019\n\nfreitags: 14:30 – 18:00 Uhr\nsamstags 09:00 – 16:15 Uhr
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SUMMARY:"Informationsstruktur": ein blinder Fleck im Sprachunterricht (Teil 1)
DESCRIPTION:„Ich war überrascht\, wie schnell das Auto fuhr.“\n„Besorgen kann ich das Geschenk\, aber überreichen musst Du es.“ \n\nBeim Versuch\, solche\, alltägliche Äußerungen in einer Fremdsprache möglichst idiomatisch nachzubilden\, kommen selbst Experten bisweilen ins Schleudern: Die Techniken des Hervorhebens\, Betonens\, der richtigen Gewichtung und Platzierung von relevanter\, neuer In­for­mation gegenüber nur verweisender\, bekannter Information werden im Sprachunterricht üblicherweise nicht eingeübt und die dahinterstehenden Anforderungen und Prozesse in der Lehramtsausbildung auch nicht bewusst gemacht; dies bleibt dem intuitiven Sprach­gefühl von Lehrenden und Lernenden überlassen. Dabei ist die Informationsstruktur (IS) ein zentraler Faktor für effiziente Kommunikation und idiomatische Flüssigkeit. Ein bewusster Umgang mit den Techniken der IS führt auch zu einer verbesserten Kompetenz beim Abfassen schriftlicher Texte in der eigenen Sprache; und selbst die Effizienz von mündlichkeits-nahen\, schriftlichen Formaten (SMS\, E-Mail) ist betroffen: sie krankt nicht selten daran\, dass man eine mitgedachte Betonung nicht lesen kann… \nInhalt\n\nIdentifizierung von IS-sensitiven Bereichen in der mündlichen und der schriftlichen Kommunikation\nErarbeitung/Präsentation sprachwissenschaftlicher Kategorien zur Beschreibung der kommunikativen Anforderungen und der Elemente und Dimensionen der\nÜberblick über die sprachlichen Techniken zum Ausdruck der IS und die unterschiedlichen Präferenzen und Möglichkeiten in den verschiedenen Sprachen\nErarbeitung didaktischer Strategien für die Sensibilisierung und die Vermittlung von IS-Kompetenzen im Sprachunterricht.\n\nIn der Zeit zwischen den beiden Blöcken versuchen die Teilnehmenden\, die Relevanz des Problems im eigenen Unterricht zu beobachten\, sammeln ggflls. Fallbeispiele und machen sich Gedanken über didaktische Strategien zur Sensibilisierung und zur Vermittlung entsprechender Kompetenzen. Auf dieser Basis soll im zweiten Block ein Konzept zur Didaktisierung des Problembereichs erarbeitet werden. \nZiele\n\nSensibilisierung für die Problematik und das kommunikative Potential bei der Realisierung der IS\nFähigkeit zur Diagnose von Defiziten und Potentialen im Bereich der IS (als Teil der kommunikativen Kompetenz)\nSouveräner Umgang mit den Strategien zur Optimierung der IS beim Sprechen / Schreiben zum Zweck der Ver­mittlung wie auch zur Verbesserung der eigenen kommunikativen Kompetenz\n\nReferent\nDaniel Jacob ist Professor für Romanische Sprach­wissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Schwerpunkt Französische und Spanische Grammatik aus „gebrauchsbasiert-funktionalistischer“ Perspektive. \nTermine\n\nFr\, 19.10.2018 09 – 17:00 Uhr\nFr\, 23.11.2018 09 – 17:00 Uhr
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