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SUMMARY:Qualitätszirkel: Generation Smartphone: Jugend zwischen Optionsexplosion und neuen Gefahren
DESCRIPTION:Es gibt kaum noch eine Bezugnahme auf heutige Kinder- und Jugendkohorten\, die nicht mit Hinweisen auf Internet\, Smartphone oder Tabletts verbunden werden. Dabei werden dann wahlweise die in der nachwachsenden Generation bislang unbekannten Optionsräume herausgestellt und gefeiert. Oder es werden düstere Szenarien entwickelt\, die der Jugend von heute Aufmerksamkeits- oder Bindungsunfähigkeit oder allgemeine Interesselosigkeit an der analogen Welt (bis hin zur Internetsucht) attestiert. In diesem Qualitätszirkel soll es – nach dem Diktum Adornos: Nur in der Übertreibung liegt die Wahrheit – darum gehen\, genauer auszuloten\, auf welche Evidenzen sich die Idee einer mehr oder weniger vollständig digitalisierten Kindheit und Jugend berufen kann. Hierzu wird auf die Kindheits- und Jugendsoziologie sowie auf die Kinder- und Jugendgesundheitsforschung zurückgegriffen. \n Inhalt\nKonkret werden dabei folgende Inhalte diskutiert: \n\nWas ist Kindheit und Jugend aus soziologischer Perspektive?\nWie plausibel ist die Annahme einer Generation von digital natives?\nDie Verschiebung vom sozial ungleichen Zugang zum Internet zur sozial ungleichen Nutzung des Internet durch Jugendliche.\nGibt es (a)soziale Konsequenzen für die nachwachsende Generation durch die Ubiquität neuer Medien?\nWas sind die gesundheitlichen Gefahren der lebensweltlichen Digitalisierung?\nWas sind die besonderen Chancen in Hinblick auf individuelle Bildungsprozesse im Zusammenhang mit der lebensweltlichen Digitalisierung?\n\nZiele\nDer Qualitätszirkel soll den Teilnehmenden soziologisches Wissen zu Kindheit\, Jugend und Digitalisierung vermitteln. Im Anschluss daran soll es darum gehen\, gemeinsam die angesprochenen Aspekte und Dimensionen auf den Schulalltag zu beziehen\, um Optionsräume und Gefahren auf konkrete Praxis der Teilnehmenden zu beziehen. \nZielgruppe\nAdressat*innen: Fachberater*innen Unterricht im Regierungsbezirk Freiburg sowie interessierte Lehrkräfte\nSchulart: Grund-\, Werkreal-\, Real-\, Berufliche Schulen und Gymnasien \nReferent\nProf. Dr. Uwe H. Bittlingmayer ist Professor für Allgemeine Soziologie sowie Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Seine Schwerpunkte sind unter anderen Empirische Bildungs-\, Ungleichheits- und Gesundheitsforschung sowie Gesellschaftstheorie und Zeitdiagnose. \nAnmeldung\nZur Anmeldung auf der Webseite des Zentrums für Lehrerfortbildung (ZELF) der Pädagogischen Hochschule Freiburg \n  \n 
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