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SUMMARY:Lehren und Lernen am Fall – Kasuistik in der inklusionsorientierten Lehrer*innenbildung
DESCRIPTION:Auf Grundlage von Impulsvorträgen von Jun.-Prof.’in Dr. Anja Hackbarth (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) und Jun.-Prof.’in Dr. Maxi Kupetz (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) werden Grundannahmen und Zugänge einer kasuistischen Hochschullehre diskutiert. Dabei wird der Blick insbesondere auf Inklusion und Deutsch als Zweitsprache als Querschnittsaufgaben der Lehrer*innenbildung gerichtet. \nFoto: Brian Barnhart\nZielgruppe\nDozierende der Freiburger Hochschulen\, die in ihrer Lehre kasuistisch und/oder zu Inklusion und Deutsch als Zweitsprache als Querschnittsaufgaben der Lehrer*innenbildung arbeiten (wollen) \nAnmeldung\nZur Anmeldung bitten wir um eine formlose Rückmeldung via E-Mail an\nanna.grosshauser@ph-freibug.de. \nImpulsvorträge\nJun.-Prof.’in Dr. Anja Hackbarth (Johannes Gutenberg-Universität Mainz):\nInklusion im Fall. Kasuistische Seminarformate auf dem Prüfstand\nJun.-Prof.’in Dr. Anja Hackbarth\nDie normativ gerahmte Inklusionsforderung bringt für die Professionalisierung von Lehrer*innen gesteigerte Spannungsverhältnisse und Antinomien hervor. Beispielsweise verschärft die im Kontext der Inklusion geforderte adaptive Unterrichtsgestaltung die antinomische Struktur zwischen einer notwendigen individualisierenden Differenzierung und einer universalistischen homogenisierenden Gleichbehandlung. Dieser Annahme folgend\, werden mit der Inklusionsforderung allgemeine professionstheoretische Fragen bzgl. des Einzelfalls und Universalismus besonders virulent. Wie Inklusion in kasuistisch orientierten Seminaren reflektiert werden kann und welche Rolle die mediale Repräsentation der Fälle dabei spielt\, soll anhand eines empirischen Beispiels aus einer Studie\, die kasuistische Seminarformate im Horizont der Inklusion beforscht\, dargestellt werden. Gerahmt wird dieses Beispiel von Grundannahmen einer kasuistischen Lehrer*innenbildung\, die vor allem auf strukturtheoretische Überlegungen zurück greift. \nJun.-Prof.’in Dr. Maxi Kupetz (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg):\nGesprächsanalytisch orientierte Fallarbeit zur Interaktion im sprach- und fachintegrierten Unterricht\nJun.-Prof.’in Dr. Maxi Kupetz\nIm Vortrag wird aufgezeigt\, wie gesprächsanalytische Unterrichtsforschung von sprach- und fachintegriertem Unterricht systematisch mit kasuistischer Hochschullehre und der Reflexion professionellen Handelns im Kontext von Mehrsprachigkeit zusammengedacht werden kann. Zuerst werden Prämissen gesprächsanalytischen Arbeitens eingeführt und Anknüpfungspunkte an Kasuistik in der Lehrer*innenbildung aufgezeigt. Anschließend werden exemplarisch interaktionale Phänomene aus sprach- und fachintegriertem Unterricht gezeigt und Vorgehensweisen kasuistischer Lehre vorgestellt\, die darauf abzielen\, dass zukünftige Lehrkräfte Phänomene von Lehr-Lern-Interaktion im DaZ-Kontext wahrnehmen\, interpretieren und reflektieren lernen. \nWeitere Informationen\nPoster zur Veranstaltung „Lehren und Lernen am Fall – Kasuistik in der inklusionsorientierten Lehrer*innenbildung“
URL:https://www.face-freiburg.de/veranstaltungen/kasuistik/
LOCATION:Pädagodische Werkstatt an der Pädagogischen Hochschule Freiburg\, KG V\, Raum 013\, Kunzenweg 21\, Freiburg\, 79117\, Deutschland
CATEGORIES:FACE,Lehre,Inklusion & Heterogenität
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