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SUMMARY:Fortbildungsreihe "Deutsch für alle" - Dialogischer Hauptvortrag: Auf- und Ausbau des Deutschen im Mündlichen und Schriftlichen
DESCRIPTION:Nach der coronabedingten Absage 2020 freuen wir uns\, dass die Fortbildungstagung „Deutsch für alle“ 2021 zum ersten Mal startet – und zwar online. „Deutsch für alle“ soll jedes Jahr mit einem anderen Schwerpunkt ausgerichtet werden. \n(Foto: Colourbox\, Pressmaster)\n2021 nimmt die Veranstaltungsreihe das wichtige Thema „Sprache im Fach“ in den Blick: Unterricht erfordert von Lehrkräften einen differenzierten Umgang mit Sprache\, sei es in Form einer sprachförderlichen Unterrichtsinteraktion\, der Verbindung fachlicher und sprachlicher Ziele\, sei es das professionelle Vorlesen oder die Erarbeitung von sprachlich herausfordernden Texten oder auch Aufgaben zur Binnendifferenzierung. In der Fortbildungsreihe wird diesen verschiedenen Facetten in einem dialogischen Hauptvortrag und mehreren Workshops über einen Zeitraum von sieben Wochen nachgegangen. \nAngesprochen werden in erster Linie Lehrkräfte des Faches Deutsch\, aber auch Lehrkräfte von Fächern\, in denen die Vermittlung komplexer Inhalte überwiegend sprachlich realisiert wird (z.B. Geschichte) sowie Multiplikator*innen\, Fachleiter*innen und Referendar*innen. Berücksichtigung finden alle Schulformen mit Ausnahme sonderpädagogischer Einrichtungen. \nNeben der Teilnahme an den 120minütigen Workshops wird den Teilnehmenden Zeit zum zwanglosen Austausch in kleinerer Runde in einer „virtuellen Coffeetime“ jeweils 20 Minuten vor und nach den Veranstaltungen geboten. Dabei können sich Lehrkräfte mit gleichem Interesse beim Commitment Building zu Gruppen mit den Workshopleiter*innen zusammenschließen\, damit die behandelten Themen nicht nur als ein interessanter Input in Erinnerung bleiben\, sondern sich auch nachhaltig im Output in den Klassenräumen wiederfinden. \nDialogischer Hauptvortrag: Auf- und Ausbau des Deutschen im Mündlichen und Schriftlichen – Prof. Dr. Petra Gretsch & Prof. Dr. Gabriele Kniffka\nMit dem Erwerb neuer fachlicher Inhalte ist stets auch die Aneignung von fachlichen Literacies und dazugehöriger Fachsprache verbunden. Wie können Lernende im Fachunterricht darin unterstützt werden\, sich das neue konzeptuelle Fachwissen anzueignen und dabei neue fachspezifische Arbeitsweisen\, Fertigkeiten und Strategien zu erwerben? Das heißt\, wie muss Unterricht und Lehrkräftehandeln gestaltet sein\, damit dies gelingt? \nDieser Herausforderung begegnet der Pluriliteracies Ansatz (vgl. Meyer & Coyle\, 2017)\, der sprachliche und fachliche Inhalte integriert vermittelt und über entsprechende Aufgabenstellungen vertieftes Lernen ermöglicht. Darüber hinaus ist zu beachten\, dass mit dem zunehmenden Einsatz neuer Medien im Unterricht und dem coronabedingt erzwungenen Einsatz digitaler Medien im sog. Homeschooling weitere Fähigkeiten in Form von digital literacies gefordert sind. \nEin Mittel zur Realisierung derartiger Ziele im Unterricht ist das Scaffolding\, das vor dem Hintergrund des Pluriliteracies-Ansatzes am Beispiel eines Unterrichtsgegenstandes des Faches Deutsch näher dargestellt wird. Im Fokus steht damit die Sprache im Fach\, so dass der Vortrag fächerübergreifend konzipiert ist. \nZu den Personen: \nFrau Prof. Dr. Petra Gretsch und Frau Prof. Dr. Gabriele Kniffka sind beide seit 2010 Professorinnen an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und vertreten primär die Bereiche Sprachwissenschaft / Sprachdidaktik Deutsch sowie Fachsprachenvermittlung und die Fächer Deutsch als Zweitsprache und Fremdsprache. \nTermin: 12.10.2021\, 16:00 – 18:00 Uhr \nAnmeldeschluss: Di\, 05.10.2021. Zu den Workshops können Sie sich über die gesamte Dauer der Fortbildungsreihe jeweils bis zum Vortag des Workshops noch nachmelden. \nAnmeldung\nZur Anmeldung auf der Webseite des Zentrums für Lehrkräftefortbildung (ZELF) der Pädagogischen Hochschule Freiburg \nInformationen zu weiteren Vorträgen und Workshops der Fortbildungsreihe „Deutsch für alle“ finden sie hier.
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