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SUMMARY:Lehrkräftefortbildung: Beurteilen und Bewerten im Kunstunterricht (Teil 1)
DESCRIPTION:Beurteilen und Bewerten sind im Schulfach Kunst wesentlich für die Entwicklung einer kritischen\, ästhetischen Urteilsfähigkeit seitens der Lernenden sowie für eine (individuelle) Begleitung\, Förderung und Beurteilung durch die Lehrenden. Was kompetenzorientiertes Beurteilen und Bewerten bedeutet\, mit welchen Herausforderungen dies einhergeht und welche aktuellen Methoden und Konzepte dabei im Fach Kunst zum Einsatz kommen können\, steht im Zentrum dieses Kurses. \n  \nGemeinsames Betrachten und Besprechen von (Zwischen-)Ergebnissen | © N. Bader\, 2022\nGemeinsam werden konkrete Beispiele analysiert und aus (fach-)didaktischer sowie pädagogischer Sicht diskutiert. Bei diesem praxisorientierten Zugang geht es insbesondere um den Austausch und die Reflexion eigener Erfahrungswerte und um eine Weiterentwicklung diagnostischer Kompetenzen\, die wesentlich für eine individuelle Kompetenzförderung im Kunstunterricht sind. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der Prozessbegleitung im Sinne sog. formativer Rückmeldungen\, die wiederum mit ästhetischer Urteilsbildung eng verbunden sind. \nFragen sind u.a.: Welche Bedeutung kommt Geschmack\, ästhetischen Präferenzen und deren persönlicher sowie kultureller Prägung zu? Wie können wir uns über ästhetische und künstlerische Qualitäten verständigen\, bezogen auf Prozesse und Produkte von Lernenden? Wie gehen wir um mit subjektiven und objektivierbaren Aspekten und was bedeutet dies schließlich für Ziffernzensuren im Fach Kunst? Die Kursteilnehmenden sind dazu eingeladen\, eigene\, gut dokumentierte Beispiele aus dem Kunstunterricht mitzubringen (z.B. Aufgabenstellungen\, Beurteilungskriterien\, Ergebnisse von Schüler*innen\, Prozessdokumentationen etc.). \nInhalte:\nKompetenzorientiertes Beurteilen und Bewerten im Fach Kunst\nÄsthetische Urteilsbildung als zentrale Kompetenz\nDiagnostik und individuelle Förderung in künstlerischen Prozessen \nDie Teilnehmer*innen erhalten eine Anwendungsaufgabe und einen Lektüreauftrag für die Zeit zwischen den Fortbildungsterminen\, die wiederum gemeinsam reflektiert werden. Materialien für die Anwendung im Unterricht werden zur Verfügung gestellt. \nZiele:\nDie Teilnehmer*innen… \n\nkönnen den eigenen Geschmack und ästhetische Präferenzen im Dialog mit Anderen sowie in erweiterten Kontexten diskutieren und deren Einfluss auf die Beurteilung und Bewertung im eigenen Kunstunterricht kritisch reflektieren;\nkönnen aktuelle Methoden und Konzepte einer kompetenzorientierten Beurteilung und Bewertung im Fach Kunst anwenden\nkönnen künstlerische Prozesse und Produkte von Lernenden differenziert begutachten und daraus (individuelle) Rückmeldungen und Fördermöglichkeiten ableiten\n\nReferentin:\nBild: N. Bader\nDr. Nadia Bader ist Junior-Professorin für Kunst und ihre Didaktik am Institut der Bildenden Künste der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau. Seit 2010 ist sie an Schulen\, in der Lehrer*innenbildung\, in der Forschung sowie als Illustratorin und Künstlerin tätig. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u. a. die detaillierte Untersuchung von Lehr-Lern-Prozessen im Kunstunterricht vor praxistheoretischem Hintergrund sowie Erkenntnis- und Vermittlungspotentiale des Visuellen in Bildung und Forschung. \nVeranstaltungsart\nPräsenz-Fortbildung \nZielgruppe\nAdressat*innen: Lehrkräfte für Kunst\nSchulart: Schulen der Sekundarstufe I + II \nTermine\nDi\, 04.10.2022\nDi\, 11.10.2022\njeweils 9:00 – 16:00 Uhr \nTeilnahmebeitrag\nkostenfrei \nBescheinigung\n1 ECTS (inkl. Selbststudienzeit) \nAnmeldung\nZur Anmeldung auf der Webseite des Zentrums für Lehrerfortbildung (ZELF) der Pädagogischen Hochschule Freiburg \nAnmeldeschluss: Do\, 22.09.2022
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