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SUMMARY:Tagung: Spot on! Zeichnung in der Kunstlehrer*innenbildung
DESCRIPTION:Inhalt:\nKünstlerische Zugänge\, Handlungs- und Erfahrungsmomente sind in der Ausbildung angehender Kunstlehrer*innen vielfältig und divergent. Ein umfängliches kunstpraktisches Lehrkonglomerat auf der Fläche\, im Raum und im Prozess wird von engagierten und spezialisierten Lehrkräften getragen\, die in den unterschiedlichsten Kunst- und Bildungskontexten verortet sind und in der Arbeit mit den Studierenden individuell geprägte Lehrauffassungen und -haltungen zu vermitteln wissen. \nIn der Veranstaltungsreihe „SPOT ON. Kunstpraxis in der Lehrer*innenbildung“ werden ab 2023 in jährlichen Abständen spezifische kunstpraktische Aneignungs- und Lehrformate auf Hochschulebene in Theorie und Praxis reflektiert. Ziel ist es\, eine kunstpädagogische Plattform zu schaffen\, welche in jährlichen Abständen an wechselnden Ausbildungsorten (Universitäten\, Pädagogische Hochschulen und Akademien) standortspezifische künstlerische Praxisfelder in den Blick nimmt. Die Veranstaltungen dienen perspektivisch dazu\, unterschiedliche künstlerische Haltungen\, Selbstverständnisse und Lehrkonzepte vorzustellen\, zu diskutieren und im gemeinsamen Handeln zu befragen. Material und Materialitäten\, Raumsituationen und Interaktionsformate werden vor Ort erkundet und mit wichtigen Fragen der Lehrer*innenbildung angereichert. \nNach dem Auftakt des Veranstaltungsformats SPOT ON an der TU Dresden mit Fokus auf Performance (Juni 2023) findet die zweite Veranstaltung vom 14.-15. Juni 2024 an der PH Freiburg statt und wird sich mit dem Medium Zeichnung beschäftigen. \nThema:\nIm Sinne eines weiten Begriffs der Zeichnung und zeichnerischer Praktiken fassen wir hierunter plurale künstlerische Handlungsstrategien. Als Explorations- und Ausdrucksform in der künstlerischen Lehre kann sich die Zeichnung als Medium und Praxis in ganz unterschiedlicher Weise materialisieren – auf standardisierten Papierformaten\, auf Wänden\, in Skizzenbüchern\, in öffentlichen Räumen\, intim\, persönlich\, extensiv\, raumgreifend\, gestisch\, performativ\, kollaborativ\, u.v.m. \nIm Hinblick auf die fachpraktische Lehre zukünftiger Kunstlehrer*innen wird Zeichnung und Zeichnen von einem Bildungsverständnis getragen\, welches sich aus eigenen Erfahrungen seit der Kindheit und aus (vor-)schulischen Vermittlungskontexten speist. Zeichnen kann als grundlegende\, für jede*n zugängliche Kulturtechnik angesehen werden. Zugleich ruft Zeichnen bei vielen Menschen seit dem (frühen) Jugendalter auch Vorstellungen von (Nicht-)Zeichnen- Können und (fehlender) Begabung oder (Kunst-)Fertigkeit auf. So kann Zeichnen mit Begehren\, Bewunderung aber auch mit Frust und Angst verbunden sein. Die Möglichkeiten der Zeichnung als Medium und des Zeichnens als Praxis bewegen sich so in einem weiten\, auch spannungsvollen Feld – von alltäglichen\, beiläufigen\, zeichnerischen Notaten über persönlich und/oder handwerklich motivierte Arbeits- und Ausdrucksweisen bis hin zu künstlerischen Spielarten\, welche mediale Grenzen ausloten und sprengen. Für die Konzeption und Gestaltung fachpraktischer Lehre eröffnet dies reichhaltige\, sowohl traditionsträchtige als auch innovative Bezugspunkte. \nMit dem Fokus auf Zeichnung und zeichnerische Praxis in der künstlerischen Lehre laden wir ein\, Fragestellungen\, Erkenntnisse und Erfahrungen bezüglich der Ausbildung angehender Kunstlehrer*innen zu teilen. \nLeitende Fragestellungen sind dabei: \n\nWelche professionellen künstlerischen Herangehensweisen werden der Entwicklung eines zeichnerischen Lehrkonzepts zu Grunde gelegt?\nIn welcher Vielfalt kommen zeichnerische Praktiken in künstlerischen Lehrkonzepten zum Ausdruck?\nWelche Schwerpunkte werden in der Auseinandersetzung mit der Zeichnung als Medium gesetzt?\nWelche kunstpädagogischen Selbstverständnisse werden im zeichnerischen Arbeiten exploriert und etabliert?\n\nWir laden Akteur*innen in der Lehrer*innenbildung dazu ein\, ihre individuellen Lehrkonzepte aus der künstlerischen Lehre exemplarisch sichtbar zu machen. Dabei ist es für das Lehramtsstudium von besonderem Interesse\, die Bezüge zwischen individueller künstlerischer Praxis und fachdidaktischen Transferleistungen zu betrachten. \nDie Tagung bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit\, sich anhand von unterschiedlichen Impulsen und in Austausch- und Erprobungsräumen praktischforschend\, reflektierend und dialogisch mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen. Wir begrüßen Vorschläge von Akteur*innen\, die sich sowohl in der Lehramtsausbildung als auch in einer individuellen künstlerischen Praxis verorten. \nDas Programm wird nach Fertigstellung hier veröffentlicht. \nVeranstaltungsart:\nPräsenz-Tagung \nAdressat*innen:\nKunst-Lehrkräfte\, Ausbildner*innen für Kunst-Lehrkräfte\, Studierende\, Interessierte \nSchulart:\nalle Schularten \nLeitung:\nDr. Nadia Bader (Juniorprofessorin für Kunst und ihre Didaktik an der PH Freiburg) und Dr. Raphael Spielmann (Akademischer Oberrat am Institut für Bildende Kunst an der PH Freiburg). \nDr. Christin Lübke (TU Dresden\, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft) ist Mit-Initiatorin der Veranstaltungsreihe „SPOT ON. Kunstpraxis in der Lehrer*innenbildung“ \nTermine:\nFr\, 14.06. und Sa\, 15.06.2024 \nTeilnahmebeitrag:\nkostenfrei \nAnmeldung\nZur Anmeldung auf der Webseite des Zentrums für Lehrkräftefortbildung (ZELF) der Pädagogischen Hochschule Freiburg \nAnmeldeschluss: 31.05.2024
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SUMMARY:Prinzip Held* zur Ausstellung der Ergebnisse des Forschungsbereichs „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Uni Freiburg
DESCRIPTION:Die halbtägige Fortbildung ist besonders für Lehrkräfte der Fächer Deutsch\, Englisch\, Ethik\, Geschichte oder Politik gedacht\, die eine Klassenfahrt nach Berlin mit dem Thema „Held* (Vorbild\, Idol\, Rollenmodell …)“ verbinden wollen. \nDie Ausstellung im Militärhistorischen Museum in Berlin-Gatow zeigt Forschungsergebnisse des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg\, der seit 2012 zur sozialen Konstruktion des Heroischen von der Antike bis in die Gegenwart geforscht hat. Im Mittelpunkt stehen also nicht Heldentaten\, sondern das Heroische als soziales Phänomen in einer kulturübergreifenden Langzeitperspektive. \nSchülerinnen und Schüler sind auf der Suche; die Ausstellung kann ihnen helfen\, Angebote zu analysieren und dekonstruieren. Das Thema kann aber auch ohne Besuch in Berlin mit den zur Verfügung gestellten Materialien behandelt werden. \nInhalt:\n\n Forschungsergebnisse des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ und ihre Umsetzung im Unterricht: Themen und Lehr- Lernmaterialien\n„Heldenbilder“ oder: Warum Sporthelden out sind und Eltern in\nWieso sind eigentlich so wenige (oder so viele) Lehrkräfte heroische Figuren?\nVirtueller Rundgang durch die Ausstellung in Gatow\n\nZiele:\nTeilnehmende können das Thema „Prinzip Held*“ … \n\n\n\nauch unabhängig von einem Besuch im Militärhistorischen Museum in Gatow in ihrem Unterricht mithilfe von im Sonderforschungsbereich entwickelten Lehr- / Lernmaterialien aufnehmen\nund mit den SuS und ggf. in Kooperation mit Forschenden in den Schulunterricht integrieren\n\n\n\nVeranstaltungsart:\nOnline-Lehrkräfte-Fortbildung \nAdressat*innen:\nLehrkräfte der Fächer Deutsch\, Englisch\, Ethik\, Geschichte\, Gemeinschaftskunde oder Politik \nSchulart:\nalle Schularten der Sekundarstufen I und II \nReferent:\nProf. Dr. Wolfgang Hochbruck Wolfgang Hochbruck ist Professor für Nordamerikastudien am Englischen Seminar und Leiter des Teilprojekts „Helden in der Schule. Wissenschaftstransfer und schulische Bildung“ des Sonderforschungsbereichs 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. \nTermin:\nFr\, 14.06.2024\, 14 -17 Uhr \nTeilnahmebeitrag:\nkostenfrei \nAnmeldung\nZur Anmeldung auf der Webseite des Zentrums für Lehrkräftefortbildung (ZELF) der Pädagogischen Hochschule Freiburg \nAnmeldeschluss: Mi\, 05.06.2024
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