Handlungsorientierte Wissensanwendung beim Planen von Geschichtsunterricht durch das Schreiben von Lerntagebüchern

Auch nach mehrjährigem Studium fällt es angehenden Lehrkräften oft schwer, einen konkreten Unterrichtsentwurf in ihrem Fach zu erarbeiten. Besonders wenn es darum geht, die im Studium meist nebeneinander gelehrten Wissensbereiche Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft miteinander zu verknüpfen, sind Berufsanfänger*innen oft unsicher. Ob der Einsatz von Lerntagebüchern dazu beitragen kann diese Verbindung aktiv herzustellen, untersucht Christina Schuba in ihrer Forschungsarbeit im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS.

Anregungen für den Unterricht in Zeiten von Corona

Zurzeit findet Schule aufgrund der Corona-Krise zu Hause statt. Die Schüler*innen lernen vornehmlich allein mit Arbeitsblättern, Erklärungen und Übungsaufgaben. Wie kann unter diesen ungewohnten Bedingungen das Lernen möglichst gut gelingen? Prof Dr. Jörg Wittwer, Leiter der Abteilung Empirische Lehr- und Lernforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Mitglied des Gemeinsamen Studienauschusses der School of Education FACE, hat für interessierte Lehrer*innen Anregungen aus der empirischen Lehr-Lern-Forschung zusammengestellt, mit denen sie Schüler*innen in ihrem Lernen allein zu Hause unterstützen können.

DFG Wissenschaftliches Netzwerk „Inklusive Bildung im internationalen Vergleich“ am 1. März 2020 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg gestartet

In der Forschungsgruppe Inklusion (FINK) der Pädagogischen Hochschule und Universität Freiburg im Rahmen der School of Education FACE hat Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer erfolgreich das Wissenschaftliche Netzwerk „Inklusive Bildung im internationalen Vergleich“ (2020-2023), gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), eingeworben. In diesem Netzwerk fragen zehn Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz danach, wie Inklusive Bildung zwischen globaler und lokaler Ebene international vergleichend erforscht werden kann.

Forschung in Schulen auf Augenhöhe – Der Code of Conduct regelt die Zusammenarbeit von Forschenden und (Hochschulpartner-)Schulen

Bildungs- und Unterrichtsforschung ist nur möglich, wenn Forschende Erhebungen in Schulen durchführen können. Wie kann sichergestellt werden, dass die Umsetzung solcher Studien, die oft nicht nur für die Forschenden, sondern auch für die beteiligten Schulen mit erheblichem Aufwand verbunden ist, zu fairen und wertschätzenden Bedingungen stattfindet? Wie stellt man sicher, dass alle Beteiligten von den Ergebnissen profitieren? Das Praxiskolleg hat in Zusammenarbeit mit Akteuren an Hochschulen und Hochschulpartnerschulen einen Code of Conduct entwickelt, der Grundsätze der Zusammenarbeit formuliert.

„Mathe? Musik? Das kann ich eh nicht!“ – Was denken Lernende über ihre Fähigkeiten und was bedeutet das für den Unterricht?

Viele Schülerinnen und Schüler sind davon überzeugt, dass ihre Fähigkeiten in bestimmten Schulfächern festgelegt sind und auch durch Übung nicht wesentlich verbessert werden können. Diese negativen Überzeugungen verhindern oft, dass sie ihr eigentliches Potential ausschöpfen. Wie gut sind (angehende) Lehrkräfte darin, solche Überzeugungen zu erkennen? Welche Kompetenzen und welches Wissen benötigen sie, um problematische Überzeugungen besser zu erkennen und damit umzugehen? Und wie können positive Überzeugungen im Klassenzimmer gefördert werden? Antworten liefert Helene Zeeb anhand mehrerer Studien, die im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden sind.

Call for Papers: „Kleidung in Bewegung“

Im Zentrum dieser Tagung steht das Verhältnis von Körper und Kleidung in Bewegung. Um die Beziehung zwischen bewegten und bekleideten Körpern auszuloten, können Ereignisse, Aufführungen, Performances, Herstellungsprozesse und kulturelle Praktiken ins Zentrum von wissenschaftlichen Aussagen und forschenden Praktiken aus unterschiedlichen Fachrichtungen gestellt werden. Der Fokus liegt auf körperlichen Praktiken, vestimentären Performances und performativen Vollzügen. Es sollen neue Perspektiven auf das Verhältnis von Körper und Kleidung in Bewegung eröffnet werden. Dabei soll an bestehende Diskurse zu Körper, Kleid und Bewegung angeschlossen werden, um diese weiter zu denken.

Wie gehen Lehrpersonen mit Heterogenität um? Stärken und Herausforderungen von Lehrpersonen im Unterricht mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Das Verhalten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern weicht teilweise von den Normen oder Erwartungen im Klassenraum ab, sei es durch sprachliche Verständnisprobleme oder andere Wissensstände. Wie gehen Lehrpersonen mit diesen Abweichungen um? Welche Strategien im Umgang mit individuellen Unterschieden im Klassenzimmer lassen sich in den Interaktionen beobachten? Und warum ist es relevant, wie mit Heterogenität umgegangen wird? Die Ergebnisse des Forschungsprojektes von Ina Kordts, welches im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist, gewähren Einblicke in das Handeln anderer Lehrpersonen und sollen als Grundlage zur Reflexion des eigenen Umgangs mit Heterogenität dienen.

Drei Jahre Forschungskooperation der Albert-Schweitzer-Schule II mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg im FRISBI-Projekt

Wie kann Inklusion in der schulischen Praxis entwickelt und begleitet werden? Diese Frage stellen sich nicht nur viele Schulen in den letzten Jahren, sondern auch Lehramtsstudierende und Forschende in den Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken an der Pädagogischen Hochschule Freiburg beschäftigen sich mit diesem komplexen Thema. Im Lehr-Forschungsprojekt „Freiburger Inklusive Schulbegleitfoschung“ (FRISBI) entwickeln Schulen, Forschende und Studierende gemeinsam Fragestellungen, die für die jeweiligen Schulen aktuell von Bedeutung sind in ihrer Entwicklung zu einer inklusiven Schule.

Subjuntivo – Subjonctif. Sprachverwirrung oder Verstehenshilfe? Mehrsprachigkeitsdidaktik in der Ausbildung angehender Spanischlehrkräfte

Kann eine mehrsprachige Ausbildung von (angehenden) Fremdsprachenlehrkräften die sprachlichen Kompetenzen fördern? Werden Sprachvergleiche als lernförderlich wahrgenommen? Wie wirken sich eigene Lernerfahrungen auf die Einstellungen und Handlungsdispositionen aus? Eva Nelz untersuchte dies im Rahmen einer experimentellen Studie zur Wirksamkeit einer mehrsprachigen Lerngelegenheit, die im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist.