Vorstellung der Organisationsstrukturen und Gremien der School of Education FACE

Hintergrund

Die School of Education „Freiburg Advanced Center of Education” (FACE) wurde zum 01.10.2018 von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg gegründet. Im November 2019 ist die Hochschule für Musik Freiburg als dritter Partner dem Verbund beigetreten. Mit dieser gemeinsamen hochschulübergreifenden Einrichtung vertiefen die Hochschulen ihre Kooperation und verpflichten sich zur gemeinsamen kontinuierlichen Weiterentwicklung der Lehrer*innenbildung.

Bereits 2014 gründeten Universität und Pädagogische Hochschule das Kooperationsnetzwerk „Freiburg Advanced Center of Education“ (FACE), um die punktuelle Zusammenarbeit der Hochschulen im Bereich Lehrer*innenbildung im Rahmen einer strukturellen Kooperation zusammenzuführen. Mit der Gründung der School of Education mit demselben Titel wurde das Kooperationsnetzwerk in eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung überführt.

Gremien & Organe

Geleitet wird die School of Education FACE durch das Direktorium. Dieses besteht aus jeweils drei professoralen Mitgliedern der Pädagogischen Hochschule und der Universität sowie einem professoralen Mitglied der Hochschule für Musik. Das Direktorium entscheidet in allen Angelegenheiten der School und arbeitet mit den zuständigen Gremien und Fakultäten der Hochschulen zusammen, insbesondere hinsichtlich der Weiterentwicklung der Kooperation in der Lehrer*innenbildung und der Sicherung der Studierbarkeit der Lehramtsstudiengänge.

Direktorium School of Education FACE und Rektoratsmitglieder
Direktorium der School of Education FACE und Rektoratsmitglieder (v.l.n.r.):
Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff (PH), Prof. Dr. Franziska Birke (PH), Prof. Dr. Matthias Nückles (Universität), Prof. Dr. Timo Leuders (PH) und Prof. Dr. Sabine Dabringhaus (Universität) sowie Rektoratsvertreter*innen der beteiligten Hochschulen Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Prorektorin für Studium und Lehre, Universität) und Prof. Dr. Ulrich Druwe (Rektor, PH);
nicht abgebildet: Prof. Dr. Thorsten Friedrich (Universität) und Prof. Dr. Thade Buchborn (HfM)

Geschäftsführender Direktor ist Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff (Pädagogische Hochschule).

Stellvertretender Geschäftsführender Direktor ist Prof. Dr. Thorsten Friedrich (Universität).

Die weiteren Mitglieder des Direktoriums sind Prof. Dr. Franziska Birke (Pädagogische Hochschule),  Prof. Dr. Thade Buchborn (Hochschule für Musik), Prof. Dr. Sabine Dabringhaus (Universität), Prof. Dr. Timo Leuders (Pädagogische Hochschule) und Prof. Dr. Matthias Nückles (Universität).

Kontakt








Zur Stärkung und Weiterentwicklung der institutionellen Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Hochschulen wurde ein Gemeinsamer Studienausschuss eingerichtet. Dieser besteht aus insgesamt 20 Mitgliedern, wobei jeweils neun Mitglieder aus der Universität und der Pädagogischen Hochschule kommen sowie zwei Mitglieder aus der Hochschule für Musik.


Gemeinsamer Studienausschuss der School of Education FACE und Rektoratsvertreter*innen der beteiligten Hochschulen:
1. Reihe (v.l.n.r.): Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger (Prorektorin für Studium und Lehre, Universität), Prof. Dr. Ulrich Druwe (Rektor, PH), Prof. Dr. Silke Mikelskis-Seifert (PH);
2. Reihe (v.l.n.r.): Prof. Dr. Wolfram Rollett (PH), Prof. Dr. Tim Krieger (Universität), Prof. Dr. Annette Huber-Klawitter (Universität);
3. Reihe (v.l.n.r.): Jun.-Prof. Dr. Katja Zaki (PH), Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier (PH), Prof. Dr. Anne Steiner (PH), Prof. Dr. Jörg Wittwer (Universität);
4. Reihe (v.l.n.r.): Prof. Dr. Thomas Buck (PH), Dr. Reinhold Haug (PH), Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck (Universität), Prof. Dr. Ralph Häfner (Universität), Prof. Dr. Michael Scherer-Lorenzen (Universität).
Nicht abgebildet: Dr. Alexander Bilda (Universität), Prof. Dr. Thade Buchborn (HfM) und studentische Mitglieder (Universität, PH, HfM).

Den Vorsitz des Gemeinsamen Studienausschusses hat Prof. Dr. Tim Krieger (Universität).

Stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Wolfram Rollett (Pädagogische Hochschule).

Die weiteren professoralen Mitglieder des Gemeinsamen Studienausschusses sind: Dr. Alexander Bilda (Universität), Prof. Dr. Thade Buchborn (HfM), Prof. Dr. Thomas Buck (PH), Prof. Dr. Ralph Häfner (Universität), Dr. Reinhold Haug (PH), Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck (Universität), Prof. Dr. Annette Huber-Klawitter (Universität), Prof. Dr. Silke Mikelskis-Seifert (PH), Prof. Dr. Michael Scherer-Lorenzen (Universität), Prof. Dr. Anne Steiner (PH), Prof. Dr. Jörg Wittwer (Universität), Jun.-Prof. Dr. Katja Zaki (PH).

Kontakt



Die operative Ebene der School of Education bildet die Geschäftsstelle. Sie befasst sich mit der Koordination der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit, der Umsetzung der Beschlüsse des Direktoriums, der Koordination der eingeworbenen Forschungsprojekte sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Auch die Studierendenberatung für Lehramtsstudierende sowie das Mentoring-Programm sind in der Geschäftsstelle angesiedelt.

Geschäftsführerin ist Rieke Kersting (Universität).

Stellvertretende Geschäftsführer sind Dr. Alexander Prediger (Universität) und Sybille Schick (Universität).

Kontakt

Geschäftsführung der School of Education FACE


Verwaltung Geschäftsstelle der School of Education FACE


Abteilung 1 „Kooperation & Projektverwaltung“







Abteilung 2 „Beratung & Praxisvernetzung“






Die Arbeit der School of Education FACE wird durch einen externen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser begleitet die Vorhaben der School of Education FACE unter wissenschaftlichen und praxisbezogenen Gesichtspunkten und berät das Direktorium.

Der Wissenschaftliche Beirat hat sieben externe Mitglieder:

  • Prof. Dr. Herbert Altrichter (Linz School of Education, Johannes Kepler Universität Linz)
  • Prof. Dr. Cornelia Gräsel (School of Education Bergische Universität Wuppertal)
  • Prof. Dr. Jürg Kramer (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Frank Lipowsky (Universität Kassel)
  • Prof. Dr. Dirk Loerwald (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
  • Prof. Dr. Irene Pieper (Freie Universität Berlin)
  • Dr. habil. Thomas Riecke-Baulecke (Präsident des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg)

Im ersten Treffen des Beirats wurde Prof. Dr. Irene Pieper (Universität Hildesheim) zur Vorsitzenden gewählt sowie Prof. Dr. Jürg Kramer (Humboldt-Universität zu Berlin) zu ihrem Stellvertreter.

Mitglieder der School of Education sind neben den Mitarbeiter*innen und Mitgliedern der Gremien Studierende des Lehramt Sekundarstufen 1 und 2 (teilweise auf Antrag). Die in der Lehrer*innenbildung tätigen Hochschullehrer*innen und akademischen Mitarbeiter*innen sowie Promovend*innen und Habilitand*innen (letztere auf Antrag) sind ebenfalls Mitglieder. Einmal im Jahr wird eine Mitgliederversammlung einberufen. Diese berät dann das Direktorium, gibt Empfehlungen und unterbreitet Vorschläge für die Weiterentwicklung der Lehrer*innenausbildung.

Verbundhochschulen

Die School of Education FACE ist eine gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Hochschule für Musik Freiburg.

Die 1457 gegründete Albert-Ludwigs-Universität liegt mitten in der Stadt und gehört zu den ältesten und renommiertesten Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als Volluniversität sind an ihr die wichtigsten wissenschaftlichen Fachbereiche in Forschung und Lehre vertreten – von Medizin über Rechts-, Wirtschafts-, Geistes-, Ingenieur- und Naturwissenschaften bis zur Theologie. Sie ist als eine der besten deutschen Universitäten in bundesweiten Wettbewerben für ihre exzellente Forschung und Lehre vielfach ausgezeichnet worden. Etwa 25.000 Studierende aus über 130 Nationen sind an elf Fakultäten in rund 250 Studiengängen eingeschrieben. Knapp 6.750 Professor*innen, Lehrkräfte sowie weitere Mitarbeiter*innen engagieren sich – und erleben, dass Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und Umweltschutz hier ernst genommen werden.

Webseite der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Der Campus der 1962 gegründeten Pädagogischen Hochschule Freiburg liegt am Fuße des Schwarzwaldes. Sie ist eine auf die Bildungswissenschaften  ausgerichtete Hochschule mit Universitätsstatus . Mit knapp 5.000 Studierenden ist sie eine der größten Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg. Ihr Schwerpunkt liegt in der Lehrer*innenbildung für alle Schulformen und zahlreichen weiteren Studienangeboten für den außerschulischen Bildungsbereich. Die Pädagogische Hochschule Freiburg ist die forschungsstärkste Pädagogische Hochschule des Landes. Dies zeigt sich an der großen Zahl gut ausgestatteter Forschungsprojekte (gefördert z.B. von BMBF, DFG, EU), die das Studium in Freiburg attraktiv machen, da es an aktuellen Themen, sowohl der Wissenschaft als auch der Berufspraxis, ausgerichtet ist.

Webseite der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Organigramm

Organigramm der School of Education FACE

Qualitätssicherung

Die projektbegleitende Qualitätssicherung mit den entwickelten Arbeits-, Kommunikations- und Dokumentationsstrukturen wird eingesetzt, um den Verlauf und die Ergebnisse der Projektarbeit zu dokumentieren und sie den auf den verschiedenen Ebenen tätigen Personen bzw. Gremien (Rektorate, Direktorium, Netzwerk der Koordinationsbeauftragten, Mitarbeiter*innen in den Handlungsfeldern) für die Steuerung der Projekte und die Entwicklung der beteiligten Hochschulen zur Verfügung zu stellen. Soweit notwendig, werden strukturelle Veränderungen vorgenommen, um die Kooperation mit internen und externen Schnittstellen bestmöglich zu fördern und die Projektfortschritte einem systematischen Monitoring zugänglich zu machen.

Die empirischen Untersuchungen zur Dokumentation des Gesamtprojektes werden im Sinne einer kontinuierlichen Begleitforschung eingesetzt, um die Weiterentwicklung der beteiligten Hochschulen im Bereich der Lehramtsausbildung zu dokumentieren. Die bereits gewonnenen Erkenntnisse werden von den Hochschulen genutzt, um erste Lösungsansätze für die identifizierten Probleme (z.B. Entwicklungsbedarfe bzgl. Kohärenzwahrnehmung durch die Studierenden) weiter zu entwickeln und umzusetzen. Ausgewählte methodische Elemente der Qualitätssicherung werden sukzessiv in die Standardinstrumente der Hochschulen nachhaltig integriert.

Instrumente und Maßnahmen der Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklung:

  • Im Zuge der Entwicklung und Implementierung eines Qualitätsmanagementkonzeptes wurde ein Netzwerk von Koordinationsbeauftragten für die Handlungsfelder etabliert. In regelmäßigen Treffen erfolgt der gegenseitige Austausch zum Abgleich von Zeitplänen und Arbeitsfortschritten sowie zur kollegialen Beratung. Damit wird eine möglichst hohe Transparenz im Hinblick auf das Gesamtprojekt sichergestellt.
  • In Anlehnung an das Geschäftsprozessmanagement nach Schmelzer (2011) wurde eine zentrale Dokumentationsstruktur für die Qualitätssicherung und das Berichtswesen aufgebaut. Diese umfasst Informationen zu Arbeitsfortschritten, Zeitplantreue sowie Protokolle der Arbeitstreffen.
  • 2017 fanden Feedbackgespräche mit allen Projektmitarbeiter*innen statt, deren Ergebnisse präsentiert und projektübergreifend diskutiert wurden, um gemeinsam Ansätze zur Optimierung von Arbeits- und Kooperationsprozessen zu erarbeiten.
  • Eine 2017 durchgeführte Stärken-Schwächen-Analyse diente der kritischen Reflexion der bisherigen Projektergebnisse sowie der Weiterentwicklung der Maßnahmen.
  • Auf struktureller Ebene wurden in einer Educational-Governance-theoretischen Analyse Fokusgruppen mit der Steuerungsebene sowie mit den Projektmitarbeiter*innen durchgeführt. Themen waren die hochschulinternen und übergreifenden Kooperationsstrukturen sowie der Projektfortschritt in den einzelnen Maßnahmen. Das ausgewertete Material wurde für die Projektarbeit nutzbar gemacht. Die Ergebnisse wurden in ein langfristiges, quantitatives Instrument zur regelmäßigen Rückmeldung überführt. Ziel der Mitarbeiter*innen-Befragung der School of Education FACE ist es, die Arbeitszufriedenheit sicherzustellen, mögliche strukturelle Hürden offen zu legen und etwaige Bedarfe zu ermitteln. Darüber hinaus geht es um die Beurteilung projektspezifischer Dokumentations- und Kommunikationsstrukturen. Die Mitarbeiter*innen-Befragung wird einmal jährlich durchgeführt.
  • In der Begleitforschung werden verschiedene Untersuchungen zur Dokumentation der Gesamtprojektergebnisse umgesetzt: 2016 wurden in einer online durchgeführten hochschulübergreifenden Studierendenbefragung Indikatoren zentraler Entwicklungsziele der Projektarbeit (z.B. Kohärenz, Theorie-Praxis-Bezug) erhoben. Diese Befragung diente als Referenz für die Entwicklungsarbeit. Darauf aufbauenden werden in einem Multi-Kohortendesign die Studierenden dem ersten Studienjahr, zum Ende des Bachelorstudiums und zum Ende des Masterstudiums untersucht. Auf diese Weise sollen die Auswirkungen der Projektarbeit auf die Lehramtsausbildung längsschnittlich abgebildet werden. Zentrale Ergebnisse werden in Gremien sowie hochschulöffentlich diskutiert.
  • Als externe Evaluationsmaßnahme erfolgte 2017 ein Hearing mit drei international ausgewiesenen Wissenschaftler*innen, um kritische Rückmeldung zu den bisherigen Projektergebnissen und Impulse für die weitere Entwicklungsarbeit zu erhalten, die in die laufende Projektarbeit, die Konzipierung des Fortsetzungsantrages und die Weiterentwicklung der School of Education eingegangen sind.

Direkte Ansprechpersonen aus dem Bereich Qualitätssicherung: