Die Bezeichnung Hochschulpartnerschule erhalten Schulen, die mit der Pädagogischen Hochschule und/oder der Albert-Ludwigs-Universität eng zusammenarbeiten.

Mit der Schaffung von Hochschulpartnerschulen sollen schon länger bestehende Partnerschaften, z.B. im Bereich der schulischen Praktika als ISP-Schulen intensiviert werden. Darüber hinaus gilt es, weitere verbindliche Partnerschaften (z.B. im Bereich der Forschung) zwischen den Hochschulen und den Schulen aufzubauen. Die Zusammenarbeit kann somit über verschiedene Schwerpunkte ausgestaltet werden, die in mindestens einem der vier Bereiche Praxisphasenbetreuung, Forschung, Fort-/Weiterbildung sowie Lehre und Mentoring individuell je nach Schulanliegen vertieft werden können. Die Ausgestaltung der Kooperation wird in einer gemeinsamen Kooperationsverbarung abgestimmt. Die Vergabe des Status Hochschulpartnerschule ist je nach Schwerpunkt an unterschiedliche Kriterien gebunden. Die enge Kooperationsmöglichkeit steht Schulen aller Schularten (Grundschulen, Werkrealschulen, Realschulen, Gymnasien, berufliche Gymnasien) offen.

Das Praxiskolleg in der School of Education FACE hat von 2015 bis 2018 ein Schulnetzwerk als Pilot mit elf Hochschulpartnerschulen aller Schularten aufgebaut, die eng mit den beiden Hochschulen zusammenarbeiten. Mit dem Abschluss eines Kooperationsvertrags wurden bereits bestehende Zusammenarbeiten auf Basis persönlicher Kontakte auf eine institutionelle Ebene transferiert. Die überwiegende Zahl der Hochschulpartnerschulen verlängerte im Jahr 2019 die Kooperation und neue Partnerschulen kommen hinzu. Über die Betreuung von Studierenden in den Praktikumsphasen hinaus sind die Schulen in aktuelle Bildungsforschungsprojekte eingebunden, außerdem arbeiten sie mit den Hochschulen in den Bereichen Lehre, Fort- und Weiterbildung und im Mentoring zusammen. Als Anerkennung der Betreuung von Studierenden im Integrierten Semesterpraktikum (ISP) erhielten Hochschulpartnerschulen des an der Pädagogischen Hochschule bereits bestehenden Schulnetzwerks ebenso wie die Hochschulpartnerschulen mit Kooperationsvertrag ein Signet der Hochschulpartnerschulen zur Außendarstellung.

Im Rahmen des Kooperationsschwerpunkt „Praxisphasenbetreuung“ erhalten Ausbildungsschulen den Status „Hochschulpartnerschule“, wenn diese bereits vier oder mehr Semester mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg in der Betreuung von Studierenden im Integrierten Semesterpraktikkum (ISP) zusammengearbeitet haben: Liste der ISP-Ausbildungsschulen

Kooperationen mit den folgenden Hochschulpartnerschulen wurden vereinbart:

Wir danken den folgenden Schulen für die enge Zusammenarbeit als  Hochschulpartnerschule bis Ende 2018:

Falls Sie daran interessiert sind, mit Ihrer Schule eine Hochschulpartnerschaft einzugehen, können Sie die Koordinatorin des Praxiskollegs Frau von Gehlen jederzeit ansprechen.

Das Praxiskolleg fördert die Vernetzung aller Akteur*innen der Lehrer*innenbildung durch Netzwerkveranstaltungen und durch den Aufbau von Partnerschaften zwischen Hochschulen und Schulen als Hochschulpartnerschulen.

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Direkte Ansprechpartner*innen aus dem Praxiskolleg



Poster der Hochschulpartnerschulen

Hier finden Sie eine Auswahl der Poster der Hochschulpartnerschulen, die beim Praxisphasentag 2018 präsentiert wurden.

Blog: Hochschulpartnerschulen

Drei Jahre Forschungskooperation der Albert-Schweitzer-Schule II mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg im FRISBI-Projekt

Wie kann Inklusion in der schulischen Praxis entwickelt und begleitet werden? Diese Frage stellen sich nicht nur viele Schulen in den letzten Jahren, sondern auch Lehramtsstudierende und Forschende in den Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken an der Pädagogischen Hochschule Freiburg beschäftigen sich mit diesem komplexen Thema. Im Lehr-Forschungsprojekt „Freiburger Inklusive Schulbegleitfoschung“ (FRISBI) entwickeln Schulen, Forschende und Studierende gemeinsam Fragestellungen, die für die jeweiligen Schulen aktuell von Bedeutung sind in ihrer Entwicklung zu einer inklusiven Schule.

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Studierende in Praxisphasen betreuen – Fünfte Runde zur Eingangsqualifizierung von Ausbildungsberater*innen an Schulen

Am 17. und 18. Juli 2019 fand an der Pädagogischen Hochschule Freiburg die ,,Eingangsqualifizierung für Ausbildungsberaterinnen und -berater“ statt. Die Veranstaltung wurde angeboten vom Zentrum für Schulpraktische Studien (ZfS) in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Schulamt Freiburg sowie den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in Lörrach (Grundschule) und Freiburg (Werkreal-, Haupt- und Realschule). Ein Teil der Qualifizierung bestand aus einer zweitägigen Veranstaltung, die vier Module beinhaltete. Insgesamt nahmen 20 Lehrkräfte der Primarstufe und der Sekundarstufe 1 an der Eingangsqualifizierung teil.

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Was tun, wenn es brennt? – Hochschulpartnerschule Grundschule Denzlingen wirkt bei der Entwicklung eines Brandschutzschulungskonzepts mit

Die Grundschule Denzlingen hat seit 2006 eine Kooperation mit Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck, der sich im Rahmen seines Engagements bei der Freiwilligen Feuerwehr Denzlingen für die Entwicklung eines didaktisch fundierten Schulungskonzepts für die Brandschutzerziehung einsetzt. Das Programm für die vierten Klassen ist die zweite von  fünf Stufen eines jeweils altersgerechten Schulungskonzepts, das zielgruppenorientiert eine verantwortungsvolle Notfallkompetenz gewährleistet.

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Realschule St. Landolin Ettenheim neue Hochschulpartnerschule der School of Education FACE

Die Schulleiterin Nicola Heckner und der Leiter des Praxiskollegs Prof. Dr. Lars Holzäpfel unterschrieben am 19. Juli 2019 den Kooperationsvertrag zwischen der Realschule St. Landolin (Ettenheim), der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ziel der Kooperation ist die Zusammenarbeit mit den beiden Hochschulen in der Lehrer*innenaus- und -fortbildung. Neben der Betreuung von Studierenden in Praxisphasen kann sich die Realschule insbesondere in der Unterrichts- und Bildungsforschung, in Hochschullehrprojekten, in der Fort- und Weiterbildung und im Mentoring einbringen. „Mir ist wichtig, die Synergien im System zu nutzen und meinen Lehrkräften zugänglich zu machen“, betonte Frau Heckner bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung in der Schule.

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