Informationen zum Orientierungspraktikum und zum Schulpraxissemester im Studium an der Universität

Orientierungspraktikum (OSP)

Das Orientierungspraktikum wird in Kompaktform mit dreiwöchiger Dauer an einem Gymnasium in Baden-Württemberg absolviert und findet in der Regel nach der Vorlesungszeit des ersten Semesters statt.

Das Orientierungspraktikum (OSP) ist im Rahmen der Option Lehramt in das Bachelorstudium integriert. Es umfasst ein dreiwöchiges Praktikum an einer Schule, das durch Workshops zur Vor- und Nachbereitung sowie ein Portfolio begleitet wird.

Die Anmeldung zum Orientierungspraktikum erfolgt bis zu 6 Monate vor Beginn des Praktikums online unter www.orientierungspraktikum-bw.de. Die Anmeldung für den Vorbereitungsworkshop erfordert eine Belegung über Campus Management.

In der Regel besuchen Sie im ersten Semester die Vorlesung „Einführung in die Bildungswissenschaften“, deren erfolgreicher Abschluss Voraussetzung für das Absolvieren des Orientierungspraktikums ist. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen Winter- und Sommersemester schließt sich dann das Orientierungspraktikum an, das aus einem Workshop zur Vorbereitung, dem Praktikum selbst und einem abschließenden Workshop zur Nachbereitung besteht.

Diese frühe Praxisphase soll Ihnen helfen, den Perspektivwechsel „von der Schülerin zur Lehrerin“ bzw. „vom Schüler zum Lehrer“ zu vollziehen und Schule als berufliches Tätigkeitsfeld kennenzulernen. Die strukturelle Verbindung von praktischer Erfahrung und theoretischer Reflexion soll Sie anregen, Ihre Eignung für den Beruf der Lehrerin bzw. des Lehrers zu reflektieren, und dadurch eine frühzeitige Berufsorientierung und gezielte Schwerpunktsetzung im weiteren Studium ermöglichen.

Regularieren OSP:
Die Bestimmungen zum Orientierungspraktikum finden sich in § 6 (9), (11) der RahmenVO-KM und der Anlage C Optionsbereich der Studien- und Prüfungsordnung für den polyvalenten 2-Hauptfächer-Bachelorstudiengang.

Wie funktioniert’s?

Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Durchführung des dreiwöchigen Orientierungspraktikums.

Modul Bildungswissenschaften (10 ECTS-Punkte)

Vorlesung: Einführung in die Bildungswissenschaften (4 ECTS-Punkte 1):

  • Herr Prof. Dr. Nückles, montags 14 (c.t.) bis 16 Uhr (21.10.2019 bis 10.02.2020)

Vorbereitung des Orientierungspraktikums (1 ECTS-Punkt 1), eintägiger Workshop:

  • Entweder Mittwoch, 04.03. oder Donnerstag, 05.03.2020, jeweils 9 (s.t.) bis 17 Uhr

Orientierungspraktikum (4 ECTS-Punkte):

  • 09.03. bis 27.03.2020 (3 Wochen Vollzeit)

Nachbereitung des Orientierungspraktikums (1 ECTS-Punkt), Workshop halbtags:

  • Montag, 30.03.2020: entweder 9 (s.t.) bis 12.30 Uhr oder 13.30-17.00 Uhr

1 Prüfungsordnungsänderung ab WS 2017/18, siehe http://www.jsl.uni-freiburg.de/pruefungsordnungen (–> Anlage C)

Begleitheft:

Die pädagogische Hochschule Freiburg und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben in der School of Education FACE ein gemeinsames Konzept für das OSP entwickelt und geben ein Begleitheft heraus:
Download PDF (wird bis Mitte Januar 2020 aktualisiert)

Anhang – Portfolio Teil 2 (Aufgaben während des Praktikums):

Den Anhang zum Begleitheft mit allen Aufgaben für das Praktikum finden Studierene auf der zentralen Lernplattform ILIAS . Interessierten Lehrkräften werden die Aufgaben bei Interesse per E-Mail zugesandt.

FAQ zu den Pflichtaufgaben von Portfolio Teil 2 und 3:

  • Welche der Aufgaben des Anhangs sind Pflicht für Portfolio Teil 2?
  • Welche Aufgaben sind Pflicht für Portfolio Teil 3 (Aufgaben im Anschluss an das Praktikum)?
  • Wo finde ich Vorlagen für die Bearbeitung der Aufgaben von Portfolio Teil 2 und 3?

>> Auf der zentralen Lernplattform ILIAS finden Sie Arbeitsanweisungen und Vorlagen, die Sie nutzen können.

Den ILIAS-Kurs mit detaillierten Informationen zu Portfolio Teil 2 und 3 finden Studierende ab Anfang Oktober 2019 wie folgt (analog zur Vorlesung, das Passwort für den Kursbeitritt wird Ihnen gesondert mitgeteilt):

Pfad:

  • Lehrveranstaltungen im WS 2019/2020
  • Lehrveranstaltungen speziell für Studierende des polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs
  • Bildungswissenschaften
  • Modul Bildungswissenschaften 2019/20
  • Portfolio Teil 2 / Portfolio Teil 3

Auf ILIAS finden Sie Vorlagen für die Bearbeitung der Aufgaben, die Sie nutzen können.

Belegung der drei Veranstaltungen Vor- und Nachbereitungsworkshop sowie Orientierungspraktikum

  • Für den Vorbereitungsworkshop müssen Sie sich eigenständig im Campus Management HISinOne anmelden, innerhalb von folgendem Zeitraum: 02.12.2019 (9:00 Uhr) – 12.01.2020 (23:59 Uhr)
  • Für das Orientierungspraktikum und den Nachbereitungsworkshop werden Sie Ende Januar 2020 automatisch durch das ZfS im Campus Management zugelassen.
  • Hier sind die einzelnen Schritte des Verfahrens erläutert: Leitfaden (wird bis Mitte November 2019 aktualisiert)

Bewerbung für das Praktikum

Abmeldung

Wenn Sie sich vor oder nach Start der Workshops sowie des Praktikums abmelden möchten bzw. wenn Sie sich abmelden müssen, informieren Sie bitte das ZfS (osp@zfs.uni-freiburg.de) – falls das Praktikum betroffen ist, zusätzlich immer die Schule. Ferner beachten Sie bitte unsere Teilnahmebedingungen (s.u.).

Vorbereitungsworkshop

Anwesenheit:

  • Anwesenheitspflicht, regelmäßige Teilnahme
  • Maximal mögliche Fehlzeit: Eine halbe Stunde
    Bei Überschreiten der maximal möglichen Fehlzeit ist eine weitere Teilnahme nicht mehr möglich: Sie müssen den Vorbereitungsworkshop erneut absolvieren.

Orientierungspraktikum

Voraussetzung: Erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung Einführung in die Bildungswissenschaften und erfolgreiche Teilnahme am Vorbereitungsworkshop

  • Vollzeitpraktikum (40 Stunden/Woche inklusive Aufgaben), daher grundsätzliche Anwesenheitspflicht
  • Maximal mögliche Fehlzeit: drei Tage
    • Bei Fehlzeiten müssen Sie umgehend die Schule bzw. die betreuende Lehrkraft informieren
    • Bei Überschreiten der maximal möglichen Fehlzeit ist eine Fortsetzung des Praktikums nicht möglich: Sie müssen es erneut absolvieren und in diesem Falle die Schule bzw. die betreuende Lehrkraft sowie das ZfS (osp@zfs.uni-freiburg.de) informieren.

Hinweis: Bei Praktikumsstart werden Sie in der Schule bezüglich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG § 35) sowie über Ihre Verpflichtung zur Verschwiegenheit aufgeklärt. Die entsprechenden Formulare stehen zum Download bereit:

Sie geben diese zu Antritt des OSP unterschrieben in der Schule ab. Bei Fragen können Sie sich an Ihre Schule wenden.

Nachbereitungsworkshop

Voraussetzung: Ordnungsgemäße Durchführung des Orientierungspraktikums

Anwesenheit:

  • Anwesenheitspflicht, regelmäßige Teilnahme
  • Bei Fehlzeiten ist eine weitere Teilnahme nicht mehr möglich: Sie müssen den Nachbereitungsworkshop erneut absolvieren.

Vorbereitung des Orientierungspraktikums (1 ECTS-Punkt 1)

  • Anwesenheitspflicht, regelmäßige Teilnahme

Orientierungspraktikum (4 ECTS-Punkte)

  • Ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums:

    Sie sollen sich ca. 8 Stunden pro Tag mit den entsprechenden Aufgaben auseinandersetzen. Dies beinhaltet die Anwesenheit an der Schule und die Vor- und Nachbereitung der zu leistenden Aufgaben; die zeitliche Aufteilung sprechen Sie mit der Schule ab.

    Die ordnungsgemäße Durchführung weisen Sie durch eine Praktikumsbestätigung der Schule nach. Eine Kopie der Bestätigung müssen Sie den Dozent*innen während des Nachbereitungsworkshops oder bis spätestens 06.04.2020 beim ZfS abgeben (bitte bewahren Sie das Original für sich selbst auf).

  • Durchführung der Pflichtaufgaben zu Portfolio Teil 2 (s. Begleitheft Kapitel 2.4) sowie Hochladen auf ILIAS bis 30.03.2020 (09:00 Uhr, eine spätere Abgabe ist nicht möglich).

Nachbereitung des Orientierungspraktikums (1 ECTS-Punkt)

  • Anwesenheitspflicht, regelmäßige Teilnahme
  • Im Anschluss an den Workshop: Durchführung der Pflichtaufgaben zu Portfolio Teil 3 (s. Begleitheft Kapitel 3) sowie Hochladen auf ILIAS bis 07.05.2020 (12:00 Uhr, eine spätere Abgabe ist nicht möglich).

1 Prüfungsordnungsänderung ( Anlage C) seit WS 2017/18

Unfallversicherung

Im Praktikum besteht für Sie Unfallversicherungsschutz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Studierendenwerks Freiburg:
https://www.swfr.de/beratung-soziales/versicherungen/gesetzliche-unfallversicherung.

Haftpflichtversicherung

Grundsätzlich ist es nicht vorgesehen, dass Sie allein unterrichten, sondern immer in Zusammenarbeit oder Begleitung von Lehrkräften. Sollten Sie in Absprache mit der Schulleitung und in gegenseitigem Einvernehmen dennoch einzelne Stunden alleine unterrichten, muss sichergestellt sein, dass die Schule oder eine Lehrkraft Sie mit unter ihren Versicherungsschutz nimmt und dies im Schadensfall auch gegenüber der Versicherung vertritt, Studierende haben lediglich subsidiären Versicherungsschutz (Haftpflicht). Detaillierte Informationen finden Sie auf folgender Seite des Studierendenwerks Freiburg: https://www.swfr.de/beratung-soziales/versicherungen/unsere-versicherungen-fuer-euch-und-das-konzept.

Um den Vorwurf der Fahrlässigkeit zu vermeiden, sollten zudem die*der Schulleiter*in und/oder die verantwortliche Lehrkraft mit Ihnen vorher besprechen, an wen man sich in schwierigen Situationen unmittelbar wenden kann und was im Notfall zu tun ist. In besonders gefahrenträchtigen Unterrichtssituationen (Sportunterricht, naturwissenschaftliche Experimente etc.) sollte die Schule Sie unter keinen Umständen alleine lassen.

Schlüsselversicherung

Es wird nicht erwartet, dass Sie Schulschlüssel erhalten. Gibt eine Schule dennoch Schlüssel aus, gilt Folgendes: Studierende sind nicht gegen den Verlust versichert. Wenn die Schule das Risiko des Schlüsselverlusts nicht übernehmen möchte, wäre Ihnen eine private Haftpflichtversicherung unter Einschluss einer Schlüsselversicherung zu empfehlen.

Bei Praktikumsstart werden Sie in der Schule bezüglich des Infektionsschutzgesetzes (IfSG § 35) sowie über Ihre Verpflichtung zur Verschwiegenheit aufgeklärt.

Die entsprechenden Formulare stehen zum Download bereit:

Sie geben diese zu Antritt des Orientierungspraktikums unterschrieben in der Schule ab. Bei Fragen können Sie sich an Ihre Schule wenden.

Zum 1. Januar 2018 ist das neue Mutterschutzgesetz (MuSchG) in Kraft getreten. Die Regelungen des Gesetzes gem. § 1 Abs. 4 MuSchG finden nun auf jede Person Anwendung, die schwanger ist, ein Kind geboren hat oder stillt. Es gilt nicht nur für Frauen in Beschäftigung, sondern erstmals u.a. auch für Studentinnen, soweit Ort, Zeit und Ablauf einer Hochschulveranstaltung verpflichtend vorgegeben sind oder sie im Rahmen der hochschulischen Ausbildung verpflichtend ein Praktikum absolvieren müssen.

Ziel des Gesetzes ist es, die Gesundheit der Studentin und ihres Kindes am Studienplatz während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit zu schützen. Zugleich sollen Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit vermieden werden. Bei externen Praktika ist in der Regel die Einrichtung, mit der das Praktikumsverhältnis vereinbart wurde (also für das OSP die Schule), Arbeitgeber im Sinne des Mutterschutzgesetzes.

Wir bitten schwangere und stillende Studentinnen, sich möglichst zeitnah zu informieren und beraten zu lassen:

  • Was die Teilnahme an den Vor- und Nachbereitungsworkshops angeht, so finden Sie detaillierte Informationen und Beratungsangebote auf der Seite des Service Center Studium (SCS)
  • Bezüglich der Teilnahme am Praktikum wenden Sie sich bitte an Ihre betreuende Lehrkraft der Schule.

Das ZfS verbucht die jeweils vorgesehenen ECTS-Punkte, sobald alle erforderlichen Studienleistungen erfolgreich erbracht und die Portfolios gesichtet wurden. Einsehen können Sie die verbuchten Studienleistungen jeweils über die Online-Leistungsübersicht (voraussichtlich ab Anfang August 2020).

Weitere Informationen

Konzept, Kontakt & Evaluationen

Die Pädagogische Hochschule Freiburg und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg haben im Kooperationsnetzwerk Freiburg Advanced Center of Education (FACE) ein gemeinsames Konzept für das Orientierungspraktikum entwickelt.

Die Studierenden mit Option Lehramt werden in einer Vorlesung und in einer anschließenden Begleitveranstaltung auf die Aufgaben im Praktikum vorbereitet. Im nachbereitenden Teil der Begleitveranstaltung sowie in der Portfolioarbeit reflektieren die Studierenden ihre Praktikumserfahrung und identifizieren zukünftige Lern- und Entwicklungsbereiche.

Das Orientierungspraktikum mit vor- und nachbereitender Begleitveranstaltung verfolgt drei grundsätzliche Ziele:

  • Es dient der Überprüfung und Fundierung der Studien- und Berufswahlentscheidung durch eine intensive Beschäftigung mit den Anforderungen zentraler Tätigkeiten einer Lehrkraft. Unter zentralen Tätigkeiten einer Lehrkraft werden vor allem solche Aspekte verstanden, die zum Gelingen eines guten Unterrichts beitragen. Hierzu gehört beispielsweise das Erklären von Inhalten, die Motivierung von Schüler*innen oder der Umgang mit Unterrichtsstörungen.
  • Es dient der angeleiteten, zugleich aber eigenständigen Erkundung der Bedeutung wissenschaftlicher Theorien und Erkenntnisse für die Ausübung zentraler Tätigkeiten einer Lehrkraft. Diesbezüglich gilt es, die erlebten Unterrichts- und Schulsituationen auf Basis der erworbenen theoretischen Kenntnisse zu beschreiben, zu analysieren und zu reflektieren.
  • Es stellt einen ersten Schritt zur Professionalisierung im Lehrer*innenberuf dar, indem erstens eine forschend-distanzierte Haltung angebahnt wird, zweitens implizite Deutungen und subjektive Theorien über zentrale Tätigkeiten einer Lehrkraft bewusst gemacht und drittens erste Erfahrungen mit zentralen Tätigkeiten einer Lehrkraft gesammelt werden.

Verantwortung für das OSP und Umsetzung

Das Modul Bildungswissenschaften (besteht aus der Einführung in die Bildungswissenschaften und dem OSP mit Vor- und Nachbereitung) wird vom Institut für Erziehungswissenschaft verantwortet, die Umsetzung der Elemente rund um das OSP findet über das Zentrum für Schlüsselqualifikationen statt.

Im Rahmen von FACE geben die Universität Freiburg und die Pädagogische Hochschule ein gemeinsames Begleitheft zum OSP heraus.

Weitere Informationen zum Lehramtsstudium an der Universität Freiburg und zum Lehrer*innenberuf an sich finden Sie im Bereich Studium.

Ansprechpartner*innen zum Orientierungspraktikum (OSP)

Inhaltliche Fragen

  • Michael Thimm

  • Fachbereichsleitung OSP
  • Tel: +49 (0)761/203-6894
  • Email: michael.thimm@zfs.uni-freiburg.de
  • Website:
  • Sprech- und Beratungszeiten:
    • Wintersemester: Mi 16:00 – 17:00 Uhr
    • Sommersemester, Vorlesungsfreie Zeit: nach Vereinbarung per E-Mail oder Telefon
    Adresse:
    • Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS), Universitätsstraße 9, Raum 02 007, 2. OG 79098 Freiburg

Fragen zur Umsetzung und Organisation

  • Alexandra Brühmann

  • Programmkoordination OSP
  • Tel: +49 (0)761/203-6894
  • Email: alexandra.bruehmann@zfs.uni-freiburg.de
  • Website:
  • Sprech- und Beratungszeiten:
    • Wintersemester: Do 11:00 – 12:00 Uhr
    • Sommersemester, Vorlesungsfreie Zeit: nach Vereinbarung per E-Mail oder Telefon
    Adresse:
    • Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS), Universitätsstraße 9, Raum 02 007, 2. OG 79098 Freiburg

Alle Lehrveranstaltungen des Zentrums für Schlüsselqualifikaitonen (ZfS) werden sowohl durch die Studierenden als auch durch die Lehrbeauftragten evaluiert.

Dabei wird der Kernfragebogen der Universität mit Zusatzfragen ergänzt. Informationen zu den Lehrveranstaltungsevaluationen an der Universität Freiburg (Ablauf, Datenschutz etc.) finden Sie unter: https://portal.uni-freiburg.de/lehrentwicklung/projekte/ZES.

Kontaktformular

Haben Sie Anregungen für unsere Arbeit, Vorschläge und Ideen für das OSP? Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Ihren Anregungen das OSP mitzugestalten. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Studierende können sich jederzeit mit Fragen, Anregungen, Verbesserungsvorschlägen etc. auch an ihre studentische Vertreterin in der Qualitätskommission des ZfS wenden.

Schulpraxissemester (SPS)

Die verstärkte Berufsbezogenheit des M. Ed. findet Ausdruck im Schulpraxissemester, das an einem allgemeinbildenden Gymnasium oder an einer beruflichen Schule in Baden-Württemberg absolviert werden muss. In Absprache mit der Schulleitung kann eine benachbarte Gemeinschaftsschule einbezogen werden. Es ist verpflichtender Bestandteil des Lehramtsstudiums, das Bestehen ist Voraussetzung für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst und zur Staatsprüfung am Ende des Vorbereitungsdienstes. Das SPS besteht aus der unterrichtlichen Praxis und der Teilnahme am Schulleben sowie den Begleitveranstaltungen in Fachdidaktik und Pädagogik und Psychologie, die an den Staatlichen Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte stattfinden. Bei der Ausbildung im SPS kooperieren die Schulen und Seminare mit der Hochschule.

Regularieren SPS:
Die Bestimmungen zum Schulpraxissemester finden sich in § 6 (12)ff. der RahmenVO-KM und sind in der Handreichung zum Schulpraxissemester genauer ausgeführt, vgl. https://www.lehrer-online-bw.de/,Len/Startseite/schulpraktika/Schulpraxissemester+Gymnasium+gemaess+RVO_KM+von+2015

Zeitpunkt und Dauer

Das Schulpraxissemester umfasst 12 Unterrichtswochen. Es beginnt regelmäßig im Herbst nach den Sommerferien und endet entsprechend im Dezember vor den Weihnachtsferien. Bei dem Praktikum handelt es sich um ein Vollzeitpraktikum.

In Freiburg absolvieren Sie das Praktikum im 3. Semester des Masterstudiums, wenn Sie den M. Ed. zum Wintersemester begonnen haben, bzw. im 2. Semester, wenn Sie im Sommersemester begonnen haben. Im Anschluss an das SPS bietet die Universität im Januar ein spezielles Veranstaltungsangebot an, das terminlich auf das SPS abgestimmt ist. Der Veranstaltungsbeginn ist normalerweise im Januar, bei einigen Veranstaltungen aber bereits in den Herbstferien.

Ausbildungselemente

Das SPS soll Ihnen ein fundiertes Kennenlernen des gesamten Tätigkeitsfeldes Schule ermöglichen unter professioneller Begleitung durch die Schulen, Seminare und Hochschulen. Der Schulalltag mit den verschiedenen Unterrichtssituationen, unterschiedlichen Lehrerprofilen, aber auch den spezifischen Belastungen des Berufs kann von Ihnen somit unmittelbar erfahren werden. Darüber hinaus gewinnen Sie vertiefende Einblicke in das Lern-, Sozial- und Freizeitverhalten von Schülerinnen und Schülern und können nochmals Ihre Berufseignung reflektieren.

Das SPS an der Schule

An der Schule sollen Sie sowohl die unterrichtliche Praxis als auch das Schulleben insgesamt erleben. Die Teilnahme am Schulleben beinhaltet in der Regel eine mindestens halbtägige Anwesenheit. Sie umfasst insbesondere:

  • die Begleitung des Unterrichts (Hospitation, Unterrichtsassistenz, eigene Unterrichtsversuche); insgesamt in der Regel 120 Stunden, davon mindestens 30 Stunden angeleiteter eigener Unterricht,
  • die Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen wie Schulfeiern, Sporttagen, Landheimaufenthalten,
  • die Teilnahme an sonstigen schulischen Veranstaltungen wie Konferenzen aller Art, Elternabenden,
  • das Kennenlernen der Partner der Schule, z.B. Wirtschaft, andere Schularten, Jugendeinrichtungen,
  • die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Ausbildungs- und Betreuungsveranstaltungen der Ausbildungslehrkraft und der Schule,
  • die Dokumentation des SPS im Rahmen des studienbegleitenden Portfolios.

Alle Tätigkeiten stimmen Sie mit der Ausbildungslehrkraft an der Schule ab.

Begleitung des Schulpraxissemesters durch die Seminare

Die unterrichtliche Praxis wird in regelmäßigen bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Begleitveranstaltungen der Seminare aufgearbeitet. Auf die Fachdidaktik entfallen dabei 32 Stunden, d.h. in der Regel 16 Stunden pro Fach, auf die Bildungswissenschaften (Pädagogik/Pädagogische Psychologie) ebenfalls 32 Stunden. In den Fachdidaktiken können affine Fächer zusammengefasst werden. Die Seminare erstellen einen Detailplan für den von ihnen verantworteten Teil der Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten und teilen diesen den Schulen rechtzeitig vor Beginn des SPS mit.

Weitere Hinweise zum Umfang der Seminarveranstaltungen und der Anwesenheitspflicht finden Sie in der Handreichung zum Schulpraxissemester und dem Merkblatt zur Anwesenheitspflicht.

Anmeldeverfahren

Die Anmeldung zum SPS erfolgt online über das Online-Portal des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Für die Anmeldung benötigen Sie die Daten, die Sie vom Zentralen Prüfungsamt Master of Education erhalten.

Zeitplan für Anmeldung

  1. Für das Online-Portal erhalten Sie vom Zentralen Prüfungsamt M.Ed. rechtzeitig vor der Anmeldephase, bis spätestens 10. Mai 2019, Ihre Zugangsberechtigung per Mail.
  2. In der ersten Phase vom 13. bis 25. Mai können Sie im Online-System Ihre erforderlichen persönlichen Daten ergänzen und sich an bis zu fünf Schulen vormerken lassen. Ohne eine Vormerkung an mindestens einer Schule werden Sie am Zuweisungstag keiner Schule zugewiesen.
  3. Am Zuweisungstag, dem 26. Mai 2019, werden Sie vom Online-System unter Berücksichtigung der schulischen Rahmenbedingungen und Ihrer Schulwünsche automatisch an eine geeignete Schule eingebucht. An diesem Tag haben Sie nur eingeschränkten Zugriff auf das Online-System.
  4. In der zweiten Phase vom 27. Mai bis 02. Juni 2019 können Sie im Online-System überprüfen, an welcher Schule Sie eingebucht worden sind. Bei Bedarf können Sie im Rahmen der dann noch vorhandenen Kapazitäten an den Schulen die Ihnen zugewiesene Schule wechseln bzw. – falls es keine passende Schule – sich selbst noch eine geeignete Schule suchen und direkt dort anmelden. Bitte nehmen Sie – sobald Sie Ihre Schule kennen – Kontakt mit dieser Schule auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Kriterien für die Beurteilung am Ende des Schulpraxissemesters

Das SPS, das 16 ECTS-Punkte umfasst, muss als Modul bestanden werden; bei Nichtbestehen erfolgt die Wiederholung an einer anderen Schule. Bei erneutem Nichtbestehen erlischt der Prüfungsanspruch im lehramtsbezogenen Masterstudiengang und eine Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist ausgeschlossen. Auf Vorschlag der Ausbildungslehrkraft und im Einvernehmen mit dem zuständigen Seminar entscheidet die Schulleitung, ob das SPS bestanden wurde. Grundlage für die Entscheidung ist, ob die didaktischen, methodischen und personalen Kompetenzen im Praktikum dem erreichten Ausbildungsgrad entsprechend in hinreichender Weise erkennbar sind. Kriterien für die Beurteilung dieser Kompetenzen sind insbesondere:

  1. Fähigkeit zur Strukturierung, Methodenbewusstsein, Reflexionsfähigkeit, fachliches Interesse
  2. Haltung und Auftreten, Sprache und Kommunikationsfähigkeit, Ausgeglichenheit und Belastbarkeit, Empathiefähigkeit und erzieherisches Wirken.

Regularieren Beurteilung SPS:
Die Bestimmungen zu den Bestehenskriterien und dem Bestehensverfahren des Schulpraxissemester finden sich in § 6 (13)f. der RahmenVO-KM.
In Anlage 1 der Handreichung zum SPS sind die Kriterien für die Beurteilung des Schulpraxissemesters detailliert aufgelistet.

Anerkennung eines im Rahmen der GymPO absolvierten Schulpraxissemesters

Beim Wechsel im Rahmen eines Lehramtsstudiums von der Prüfungsordnung Staatsexamen (GymPO I von 2009) zu polyvalentem 2-Hauptfächer-Bachelor und Master of Education (RVO-KM) wird ein schon absolviertes 13-wöchiges Schulpraxissemester (Staatsexamen GymPO I) grundsätzlich als 12-wöchiges Schulpraxissemester (M. Ed. RVO-KM) anerkannt. Die Anerkennung erfolgt durch das Prüfungsamt M. Ed. Es ist kein Anerkennungsverfahren durch das Landeslehrerprüfungsamt notwendig. Ein Zugang zum Referendariat in Baden-Württemberg ist auch mit einem solchen anerkannten Praxissemester gesichert.

Für die Verbuchung Ihres schon absolvierten SPS können Sie sich direkt an das Prüfungsamt M. Ed., Herrn Schwenzfeuer (sebastian.schwenzfeuer@zv.uni-freiburg.de), wenden.

Anerkennung eines SPS im Ausland