Gestaltung neuer Curriculumsstrukturen

In der School of Education FACE werden die spezifischen Stärken der beteiligten Hochschulen insb. im Bereich der Ausbildung und Qualifizierung von Lehramtsstudierenden in den Studiengängen für das Lehramt Sekundarstufe I und das Lehramt Gymnasium verbunden. Unter der Nutzung von Synergien wurde eine Neugestaltung des Curriculums und der Lehre im Bereich des Lehramts vorgenommen mit dem Ziel, die angehenden Lehrer*innen bestmöglich auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Das Lehramtsstudium in Freiburg zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung der einzelnen Studienbestandteile aus: Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften sowie die Praxisphasen sind inhaltlich und organisatorisch aufeinander abgestimmt und systematisch miteinander verzahnt. ​

Weitere Informationen u.a. zu den Besonderheiten des Lehramtsstudiums in Freiburg finden Sie auf der Seite Orientierung.

Kohärente Lehre

Ein wichtiges Ziel im Freiburger Projekt der ersten Förderphase in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ war die Gestaltung einer kohärenten Lehre zur Stärkung der Professionsorientierung.

Kohärenz wird hierbei als Generierung von Lerngelegenheiten verstanden, bei welchen in vertikaler (über den Studienverlauf) und horizontaler Richtung (über Veranstaltungen der Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Bildungswissenschaft hinweg) Bezüge geschaffen werden, die es den Studierenden ermöglichen, ihr Studium über die verschiedenen Lehrveranstaltungen hinweg sowohl strukturell als auch inhaltlich als zusammenhängend und sinnhaft zu erleben. Das Erfahren dieser Zusammenhänge soll sich auf die nachfolgende Lehrtätigkeit übertragen und folglich zu professionellem und kompetentem Handeln im Lehrberuf befähigen.

Gestützt wurde die Stärkung der Kohärenz durch Lehrtandems aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik. Zudem gab es Pilotprojekte in ausgewählten Fächern. Zu diesen zählten zum Beispiel Englisch, Biologie, Wirtschaftswissenschaft, Geschichte, Physik sowie katholische Theologie. All diese Projekte befassten sich inhaltlich mit der Gestaltung neuer Curriculumstrukturen und Lehrmodelle. Je nach Vorhaben wurden sie von Juniorprofessuren, abgeordneten Lehrer*innen und anderen Mitarbeiter*innenstellen unterstützt.

Die drei Juniorprofessuren befassen sich in den Fächern Mathematik, Physik und Romanistik mit den folgenden Themen:

  • Mathematik: „Lehren und Lernen der höheren Mathematik“
  • Physik: „Didaktik der modernen Physik in Schule und Hochschule“
  • Italienisch und Spanisch: „Forschungsbasierte Fachdidaktik in Italienisch und Spanisch“

Hervorzuheben ist, dass die Juniorprofessor*innen gemeinsam von beiden Hochschulen berufen wurden, an beiden Hochschulen lehren und von der entsprechenden Fakultät der anderen Hochschule kooptiert werden. Auf diese Weise wird eine enge Verzahnung ermöglicht.

Die Kohärenzorientierung am Standort Freiburg wurde im Leitbild Lehrer*innenbildung verankert.

Zitate von Projektmitarbeiter*innen aus dem Freiburger Projekt in der ersten Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“:

Veranstaltungen: Lehre

Blog: Lehre

Plakat der Veranstaltung

Fachdidaktische Schlaglichter: Inklusion in Kunstpädagogik und Englischdidaktik

Am 08.02.2022 kamen auf Einladung des FACE-Teilprojekts L4 „Inklusion und Umgang mit Heterogenität in den Fächern“ online Kolleg:innen der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Universität Freiburg zusammen, die sich mit Fragen der Gestaltung und Weiterentwicklung des Querschnittsthemas Inklusion in der Lehrer:innenbildung beschäftigen. Die Vorträge von Dr.‘in Michaela Kaiser (Kunstdidaktik, Universität Potsdam) und Prof. Dr. Roman Bartosch (Englischdidaktik, Universität zu Köln) lieferten Impulse für die Diskussion zu „Quo vadis – Querschnitt?“.

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Intensiver Austausch: Interdisziplinäre Abschlussveranstaltung im Service Learning

Am 4. Februar dieses Jahres trafen sich 82 Studierende online zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung. Die Gruppe bestand aus Bachelor- und Master-Studierenden des Moduls Service Learning, Lehramtsstudierenden aus dem Master of Education sowie Teilnehmer*innen des Programms „Wissenschaft – Technologie – Gesellschaft“ des University College Freiburg. Die Veranstaltung findet regelmäßig am Ende des Semesters statt. In diesem Jahr waren erstmals auch Lehrkräfte der Hochschulpartnerschulen der School of Education FACE eingeladen.

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