Ankündigung: Tag der Didaktik der romanischen Schulsprachen – Kinder- und Jugendliteratur am 14. und 15.11.2019

Der Tag der Didaktik der romanischen Schulsprachen findet 2019 zum sechsten Mal statt und richtet sich an Studierende, Referendar*innen und Lehrende aller Schularten sowie an Dozierende und Forscher*innen der Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. Mit der Kinder- und Jugendliteratur widmet sich der interdisziplinäre Studientag einem Thema, das wie kaum ein zweites dazu einlädt, literaturwissenschaftliche, fachdidaktische und unterrichtspraktische Aspekte in einer ganzheitlichen und sprachübergreifenden Perspektive zu behandeln.

Wie kooperieren Regel- und Sonderpädagog*innen? – Forschungsprojekt „Unterstützung von Lehrpersonen im Kontext inklusiver Lehr-/Lernsettings“ (UNIP)

Das in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung im Rahmen der School of Education FACE entwickelte und im Zeitraum von 2015 bis 2018 durch Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer und Kathrin Lemmer durchgeführte schulethnografische Projekt „UNIP – Unterstützung von Lehrpersonen im Kontext inklusiver Lehr-/Lernsettings“ geht der Frage nach, wie professionelle Kooperation am Beispiel von Regel- und Sonderpädagog*innen in inklusiven Schul- und Unterrichtssettings an Schulen in Baden-Württemberg gestaltet wird und welche Rolle sonderpädagogische Expertise und Unterstützung hierin spielen.

Interdisziplinäres Kooperationstreffen „Inklusion und DaZ – Querschnittsaufgaben in der Lehrer*innenbildung“

Am 24. Juli 2019 fand ein interdisziplinäres Kooperationstreffen der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Thema „Inklusion und DaZ – Querschnittsaufgaben in der Lehrer*innenbildung“ statt. Inspiriert von zwei Kurzimpulsen zu Kasuistik und zum SIOP-Modell tauschten sich die Teilnehmenden über fachbezogene und fachübergreifende Fragestellungen bezogen auf Inklusion und DaZ auf hochschuldidaktischer Ebene aus und vernetzten sich zur weiteren Zusammenarbeit.

Das Freiburger Konzept des Orientierungspraktikums: kooperativ, innovativ und kohärent

Die Umstellung auf die Bachelor-Master-Struktur im Lehramt haben die Universität Freiburg und die Pädagogische Hochschule Freiburg in einer engen Kooperation dazu genutzt, um ein gemeinsames Konzept zum Orientierungspraktikum (OSP) zu entwickeln. Im Fokus der Entwicklung stand dabei die systematische Verknüpfung von bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen und schulpraktischen Erfahrungen. Zur Anbahnung und Unterstützung von Professionalisierungsprozessen bei den Lehramtsstudierenden wurden Aufgaben und Materialien erstellt, die es ermöglichen, eine forschend-distanzierte Haltung zu erlebten Situationen in Schule und Unterricht einzunehmen. Ziel ist es, so frühzeitig Bezüge zwischen Wissenschaft und Praxis herzustellen und für deren Relevanz zu sensibilisieren.

World-Café und Workshop zur inklusiven Hochschul­entwicklung mit Ines Boban und Prof. Dr. Andreas Hinz

Am 6. Mai 2019 fand an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ein World-Café und Workshop zur inklusiven Hochschulentwicklung statt. Die Veranstaltung wurde mitorganisiert durch das Teilprojekt L4 “Inklusion und Heterogenität” im Projekt der School of Education FACE in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ in Kooperation mit der „WiRKSTATT inklusive hochschulentwicklung“ sowie der Pädagogischen Werkstatt und der Stabsstelle Gleichstellung der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Förderung professioneller Kompetenz in der Theologie hinsichtlich des Deutungs-und Erklärungswissens durch das Seminar „Auferstehung konkret. Unterrichtliches Handeln im Bereich der Auferstehungsfrage entwickeln und reflektieren.“

Vorstellung eines Lehrentwicklungsprojektes in der Theologie: Geplant ist eine Lehrveranstaltung im Master of Education, die die professionelle, fachdidaktische Kompetenz des Erklärens und Deutens entwickelt und im Bereich „Auferstehung darstellen und erklären können“ angesiedelt ist. Unterrichtsplanung und Erklärungsmöglichkeiten finden auf dem Hintergrund von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Strukturen zum Thema statt. Zentraler Schwerpunkt dabei liegt auf der Entwicklung der Kompetenz multipler Erklärungsmöglichkeiten theologischer Begriffe in einer dem schulischen Unterricht angemessenen Sprache und Verstehbarkeit.

Erinnerungskulturen in der romanischsprachigen Gegenwartsliteratur

Vorstellung eines Lehrentwicklungsprojektes der Romanistik: Im Mittelpunkt des Projekts steht die Konzeption eines „Integrierten Masterseminars“ für den Master of Education in den Teilstudiengängen Französisch, Spanisch und Italienisch. Das am Schnittpunkt von Fachwissenschaft und Fachdidaktik angesiedelte Masterseminar zielt darauf ab, aktuelle Erinnerungsdiskurse aus Kultur- und Geschichtswissenschaft mit jenen der Literatur zu kreuzen und angehende Lehrer*innen für einen Umgang mit Literatur zu sensibilisieren, der sich auf den Zusammenhang von Literatur und Leben (rück-)besinnt.

Philologie und Schule – ein Netzwerk an der Schnittstelle von Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Schulpraxis

Vorstellung eines Lehrentwicklungsprojektes in der Germanistik: Das Projekt ist Teil des Netzwerks „Philologie und Schule“ und setzt an der Schnittstelle von Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Schulpraxis an. Ziel des Projekts ist es, die Praxisnähe des Fachwissens, das an der Universität vermittelt wird, für Studierende konkret erfahrbar zu machen. Dafür werden Lehrpraxisseminare im Bachelorstudium sowie Workshops, Co-Teachings und Arbeitsgespräche angeboten.

Core Science Practices in der Biologiefachwissenschaft vom Bachelor bis in den Master

Vorstellung eines Lehrentwicklungsprojektes in der Biologie: Wie stellt man wissenschaftliche Fragen? Wie funktioniert der wissenschaftliche Erkenntnisgewinnungsweg? Wie evaluiert man widersprüchliche Informationen aus verschiedenen Quellen? Diese Fragen sind Facetten der Core Science Practices, sogenannten Schlüsselpraktiken der Wissenschaft. Durch professionsorientierte Lernangebote in Bachelor-Veranstaltungen und ein neu zu konzipierendes Master-Modul werden alle Core Science Practices abgedeckt.