Gekommen um zu bleiben: Juniorprofessuren werden verstetigt

Im Zuge der Gründung der School of Education FACE konnte dank der finanziellen Unterstützung durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ eine Reihe von Juniorprofessuren mit Tenure-Track eingerichtet werden. Nach erfolgreicher Evaluation wurden nun einige dieser Stellen in reguläre Professuren überführt.

Der Weg zu eigenen Professur ist oftmals steinig und von Unsicherheiten geprägt. Um jungen Wissenschaftler*innen die Planung ihrer Karriere zu erleichtern, besteht seit der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes 2002 die Möglichkeit, Juniorprofessuren mit einem Tenure-Track auszustatten. Dieses garantiert beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen eine Umwandlung in eine Professur auf Lebenszeit.

An der Pädagogischen Hochschule Freiburg wurden im Rahmen der School vier solcher Professuren in den Bereichen Inklusion und Heterogenität, Romanistik sowie Physik eingerichtet. An der Universität wurde eine entsprechende Stelle am Institut für Erziehungswissenschaft geschaffen. Darüber hinaus wird derzeit an der Universität mit Unterstützung des Bund-Länderprogramms für den wissenschaftlichen Nachwuchs (W1-Tenure-Track-Programm) eine Juniorprofessur für Erziehung und Sozialisation gefördert.

An der Pädagogischen Hochschule wurde bereits im vergangenen Jahr zum 1. Oktober die Juniorprofessur von Dr. Katja Scharenberg in die Professur für Bildungssoziologie überführt. Zum 1. Januar dieses Jahres folgte die Umwandlung der Juniorprofessur von Dr. Katja Zaki (Romanistik und ihre Didaktik), bei Dr. Andreas Köpfer (Inklusionsforschung) ist sie zum 1. April vorgesehen. Zum 1. August kommenden Jahres steht schließlich noch die Verstetigung von Dr. Martin Schwichow (Physik und ihre Didaktik) auf der Agenda.

An der Universität wurde die Juniorprofessur von Dr. Thamar Voss (Empirische Schul- und Unterrichtsentwicklung) am Institut für Erziehungswissenschaft mit Wirkung vom 27. Juli 2021 in eine W3-Professur umgewandelt. Die Umwandlung der Juniorprofessur von Dr. Catherine Gunzenhauser (Erziehung und Sozialisation) ist zum 1. Februar 2026 vorgesehen.

Die Verstetigung der Professuren im Rahmen der School of Education FACE verdeutlicht die Bedeutung der Lehrer*innenbildung für die beteiligten Hochschulen. Denn Inklusion und Heterogenität, Didaktik und Bildungsforschung zu stärken, bedeutet auch, die Ausbildung angehender Lehrer*innen am Standort Freiburg weiter zu verbessern.

Weitere Informationen zu den Professuren finden Sie hier: