Vorstellung der Ziele, der Teilprojekte und der Ergebnisse des Promotionskollegs CURIOUS (2015 - 2018)

Das Promotionskolleg CURIOUS

Die School of Education FACE strebt eine Erhöhung der Wissenschaftsorientierung von Lehrkräften und der Forschungsfähigkeit der an der Lehrerbildung beteiligten Disziplinen an. Zur Zielerreichung wurde das Promotionskolleg CURIOUS mit einer Laufzeit von 2015 bis 2018 eingerichtet, welches an den „Kompetenzverbund empirische Bildungs- und Unterrichtsforschung“(KeBU) angegliedert war. Durch das Promotionskolleg wurde der wissenschaftliche Nachwuchs in den an der Lehrer*innenbildung beteiligten Disziplinen gefördert.

Das Promotionskolleg CURIOUS

Evidenzbasierte Lehrerbildung zur Förderung fachspezifischer und fachübergreifender Kompetenzen: Curriculum, Instruktion und Lernprozess (CURIOUS)

Laufzeit 01.10.2015 – 30.09.2018.

Das Promotionskolleg CURIOUS verfolgte das Ziel, die curriculare und instruktionale Gestaltung von Lehrerbildung empirisch zu untersuchen. Im Mittelpunkt stand die Förderung fachspezifischer und fachübergreifender Kompetenzen, die dazu befähigen, die Anforderungen des Lehrerberufs erfolgreich zu bewältigen.

Sprecher waren Prof. Dr. Timo Leuders, Pädagogische Hochschule und Prof. Dr. Matthias Nückles, Universität Freiburg.

Die Projekte im Promotionskolleg wurden von folgenden Leitprinzipien getragen:

  1. Inhaltsebene: Bei der Untersuchung von Lehrerbildung liegt der Fokus auf fachspezifischen und fachübergreifenden Kompetenzen.
  2. Methodenebene: Bei der Untersuchung von Lehrerbildung kommen unterschiedliche Methoden der empirischen Forschung zum Einsatz, um Lehrerbildung in seinen vielfältigen Facetten umfassend abbilden zu können.
  3. Erkenntnisebene: Bei der Untersuchung von Lehrerbildung werden mit Hilfe von geeigneten Untersuchungsdesigns gleichermaßen Beschreibungswissen (z.B. Identifikation von mangelnden Kompetenzen), Erklärungswissen (z.B. Ursachen für mangelnde Kompetenzen) und Veränderungswissen (z.B. Maßnahmen zur Förderung von Kompetenzen) generiert.
  4. Evaluationsebene: Die entwickelten Maßnahmen zur Förderung von Kompetenzen werden in die bestehende Lehrerbildung an Universität und Pädagogischer Hochschule integriert und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht.

Die Themen der Promotionen befassten sich vor allem mit der Integration von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kompetenzen unter Berücksichtigung bildungswissenschaftlicher Aspekte. Eine Betreuung durch hochschulübergreifende und interdisziplinäre Forschungsteams sowie durch eine zentrale Koordinationsstelle unterstützte die Promovierenden über die gesamte Zeit hinweg.

Das Betreuungs- und Ausbildungskonzept sah folgende Elemente vor:

  1. Eingangsdiagnose der inhaltlichen und forschungsmethodischen Qualifikation der Bewerber/innen auf die Promotionsstellen;
  2. Erarbeitung eines individuellen Konzepts zur Kompetenzentwicklung und Karriereplanung;
  3. strukturiertes, verpflichtendes Angebot zur Weiterbildung (z.B. Forschungsmethodik, Publikationsstrategien, Rhetorik; Kursangebote des Freiburg Research Service der Universität);
  4. partizipatives Studienprogramm (Doktorandenzentrierung) sowie
  5. regelmäßige Kolloquien zur gegenseitigen Rückmeldung (Peer Coaching).

Die Teilprojekte

Hier finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Projekte im Promotionskolleg:

Abgeschlossenes Projekt

Im Projekt werden Lehrkonzepte entwickelt und erforscht, welche die Kohärenz und die Transferfähigkeit mathematischen und mathematikdidaktischen Wissens erhöhen (z.B. eine professionsbezogene Ergänzung der bereits an der Universität gelehrten Vorlesung Analysis für Gymnasiallehrer/innen und Lehrer/innen der Sekundarstufe I)

Betreuerteam: Prof. Dr. Timo Leuders, PH Freiburg; Prof. Dr. Peter Pfaffelhuber, Universität Freiburg
Doktorand: Andreas Ostermann
Ansprechpartner: Timo Leuders (leuders@ph-freiburg.de)

Im Projekt wird angestrebt, die fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Inhalte mit dem Ziel einer sinnstiftenden und kohärenten Physiklehramtsausbildung zu verbinden. Dabei werden Themen wie Teilchenphysik, Kosmologie oder Relativitätstheorie ins Auge gefasst, das diese einerseits als geeigneter Kontext für fachdidaktische Betrachtungen angesehen werden und andererseits fachdidaktische Forschungen ermöglichen. Im Projekt wird die hierauf bezogene Kompetenzentwicklung in der Lehreraus- und -fortbildung empirisch untersucht.

Betreuerteam: Prof.’in Dr. Silke Mikelskis-Seifert, PH Freiburg; Prof. Dr. Markus Schumacher, Universität Freiburg
Doktorandin: Michaela Oettle
Ansprechpartnerin: Silke Mikelskis-Seifert ( silke.mikelskisseifert@ph-freiburg.de)

Diagnosekompetenz gilt als wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Planung, Durchführung und Reflexion des schulischen Unterrichts und erfordert fachliches und fachdidaktisches Wissen und Können. Ein wesentlicher Aspekt der diagnostischen Kompetenz stellt die Auswahl, Bewertung und Konzeption geeigneter Aufgaben dar, die im Unterricht zur Diagnose und individuellen Förderung eingesetzt werden können. Im Projekt wird deshalb zunächst eine Lehrkonzeption zur Auswahl, Bewertung und Konstruktion von Aufgaben in Abstimmung mit einem fachlichen Ausbildungsmodul entwickelt. Dann wird erforscht, welche Kompetenzen Studierende zur Auswahl, Bewertung und Konstruktion von Aufgaben besitzen, wie sich die Kompetenzen der Studierenden im Verlauf des Ausbildungsmoduls entwickeln und wie die Studierenden ihre Kompetenzen verbessern können.

Betreuerteam: Prof.’in Dr. Ulrike Spörhase, PH Freiburg; Prof. Dr. Winfried Römer, Uni Freiburg
Doktorand: Tobias Joos
Ansprechpartnerin: Ulrike Spörhase ( spoerhase@ph-freiburg.de)

Das Projekt greift die Vorarbeiten über einen instruktionalen Ansatz zur Integration von bildungswissenschaftlichem und fachdidaktischem Wissen bei Lehrpersonen des Fachs Mathematik auf und erweitert diesen. Zum einen soll der vorliegende Ansatz in Bezug darauf optimiert werden, dass bei Lehrpersonen eine Betrachtung von Unterricht unter multiplen Perspektiven gefördert wird. Diese Optimierung soll zunächst für das Mathematiklehren erfolgen. In einen zweiten Schritt soll der instruktionale Ansatz auf das Lehren in Musik übertragen werden.

Betreuerteam: Prof. Dr. Alexander Renkl, Universität Freiburg; Prof. Dr. Timo Leuders, PH Freiburg; Prof. Dr. Georg Brunner, PH Freiburg
Doktorandin: Helene Rieche
Ansprechpartner: Alexander Renkl ( renkl@psychologie.uni-freiburg.de)

Der anfängliche Erwerb von Kompetenzen im Lehramtsstudium erfolgt häufig über das Lesen von Texten. Für einen effektiven Kompetenzerwerb ist es wichtig, das Verstehen beim Lesen von Texten akkurat einschätzen zu können. In dem Projekt soll deshalb untersucht werden, über welche metakognitiven Fähigkeiten beim Textverstehen Lehramtsstudierende verfügen, wie sich diese metakognitiven Fähigkeiten im Verlauf des Studiums entwickeln und wie Lehramtsstudierende ihre metakognitiven Fähigkeiten verbessern können.

Betreuerteam: Prof. Dr. Jörg Wittwer, Universität Freiburg; Prof.’in Dr. Petra Gretsch, PH Freiburg
Doktorandin: Anja Prinz
Ansprechpartner: Jörg Wittwer ( joerg.wittwer@ezw.uni-freiburg.de)

Die Kooperation von Schule und Jugendhilfe ist angesichts aktueller Entwicklungen im Kontext von Inklusion von zunehmender Bedeutung. Die konkreten Kooperationsbeziehungen sind jedoch mit Herausforderungen verbunden. In diesem Projekt werden Weiterbildungen für bereits kooperierende Lehrerinnen und Lehrer und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen entwickelt und durchgeführt, in der die Grundlagen der Kooperation mit dem Fokus auf soziale Heterogenität und Inklusion reflektiert und weiterentwickelt werden. Mit einer qualitativen Studie werden Lernprozesse und der Kompetenzerwerb der beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen sowie von Studierenden, die an den Weiterbildungen teilnehmen, untersucht.

Betreuerteam: Prof.’in Dr. Christine Riegel, PH Freiburg; Prof. Dr. Wolfram Rollett, PH Freiburg; Prof. Dr. Jörg Wittwer, Universität Freiburg
Doktorandin: Paula Bock
Ansprechpartnerin: Christine Riegel ( christine.riegel@ph-freiburg.de)

Das Projekt widmet sich der Erforschung von Lehrerkompetenzen in der Interaktion mit Schülerinnen und Schülern und Eltern mit niedriger Deutsch-Kompetenz. Gegenstand der Untersuchung sind Unterrichtsinteraktionen und Elterngespräche mit dem Ziel einer Bestandsaufnahme etablierter Interaktionsstrategien. Es handelt sich um eine empirische Exploration auf der Grundlage von Interaktionsanalysen und narrativen Interviews.

Betreuerteam: Prof. Dr. Jörg Hagemann, PH Freiburg; Prof.’in Dr. Gabriele Kniffka, PH Freiburg; Prof.’in Dr. Helga Kotthoff, Universität Freiburg
Doktorandin: Ina Kordts
Ansprechpartnerin: Helga Kotthoff ( helga.kotthoff@germanistik.uni-freiburg.de)

Im Projekt soll untersucht werden, inwiefern mehrsprachige und interkomprehensive Lehrkonzepte im Lehramtsstudium der romanischen Sprachen den Zuwachs von fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Wissen fördern können (z.B. Wirksamkeit von Interkomprehensionsversuchen zum Spanischen und Italienischen über die Brückensprache Französisch auf die Entwicklung linguistischer, interkultureller und fachdidaktischer Kompetenzen).

Betreuerteam: Prof. Dr. Daniel Jacob, Universität Freiburg; Prof. Dr. Rolf Kailuweit, Universität Freiburg; Prof. Dr. Olivier Mentz, PH Freiburg; Prof.’in Dr. Isabelle Mordellet-Roggenbuck, PH Freiburg
Doktorandin: Eva Maria Nelz
Ansprechpartner*innen: Rolf Kailuweit ( rolf.kailuweit@romanistik.uni-freiburg.de), Isabelle Mordellet-Roggenbuck (isabelle.mordelletroggenbuck@ph-freiburg.de)

Studie: Integration von Wissen zur erfolgreichen Unterrichtsplanung im Fach Geschichte

Das Lehramtsstudium ist im Fach Geschichte folgendermaßen aufgeteilt: Der Kern des Studiums stellt das Fachwissenschaftliche dar. Studierende werden mit zunehmenden Wissen und Kompetenzen zu Historikern ausgebildet. Es gibt zwei Veranstaltungen zur Fachdidaktik und einige wenige Veranstaltungen aus dem Bereich der Bildungswissenschaften.

Zur erfolgreichen Unterrichtsplanung ist Wissen aus allen drei Bereichen notwendig sowie die Fähigkeit zum reflektierten bzw. evaluatistischem Denken. Wir möchten testen, wie man diese Kernkompetenzen trainieren und miteinander verbinden kann.

Diese Methode der Wissensintegration mithilfe von Lerntagebucheinträgen könnte im Master of Education umgesetzt werden. Ein großer Vorteil für die Studierenden wäre, dass sie die drei unterschiedlichen Bereiche in ihrem Studium unterstützt und angeleitet verknüpfen könnten und somit in der Lage wären einen guten Unterricht zu planen.

Betreuerteam: Prof. Dr. Matthias Nückles, Universität Freiburg; Prof. Dr. Thamar Voss, Universität Freiburg
Doktorandin: Christina Schuba
Ansprechpartner: Prof. Dr. Matthias Nückles ( matthias.nueckles@ezw.uni-freiburg.de)

Angehende Lehrkräfte besuchen während ihres Studiums Veranstaltungen der Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft. Diese drei Wissensbereiche bleiben oft unverbunden, da die Wissensintegration während des Studiums nicht angeleitet wird und den meisten Studierenden schwer fällt. Für eine effektive Durchführung von Unterricht ist es allerdings wichtig, dass die Wissensintegration stattfindet und die Inhalte miteinander verbunden werden.

Um die Studierenden bei der Wissensintegration zu unterstützen, testen wir in diesem Projekt experimentell, ob das angeleitete Schreiben von Lernprotokollen eine Möglichkeit darstellen kann, die Inhalte der drei Wissensbereiche miteinander zu verknüpfen und wie die Instruktion für das Lernprotokollschreiben aussehen sollte.

Betreuerteam: Prof. Dr. Matthias Nückles, Universität Freiburg
Doktorandin: Martina Graichen
Ansprechpartner: Matthias Nückles (matthias.nueckles@ezw.uni-freiburg.de)

CURIOUS assoziiertes Projekt

Instruktionale Erklärungen stellen eine allgegenwärtige Methode im Unterricht dar, um den Wissenserwerb von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Die Generierung effektiver Erklärungen allerdings hängt in hohem Maße von der pädagogischen Professionalität der Lehrkräfte ab. In diesem Projekt soll daher untersucht werden, wie die verschiedenen Kompetenzfacetten einer Lehrkraft die Generierung von instruktionalen Erklärungen bedingen. Diese sollen in unterschiedlichen Unterrichtsfächern der MINT-Fächer untersucht werden, um potenzielle domänenspezifische als auch generische Effekte von Erklärungsmerkmalen zu identifizieren.

Betreuerteam: Prof. Dr. Matthias Nückles, Universität Freiburg; NN, PH-Freiburg
Doktorandin: Mona Weinhuber
Ansprechpartner: Matthias Nückles ( matthias.nueckles@ezw.uni-freiburg.de)

CURIOUS assoziiertes Projekt

Unterrichten stellt auf Grund der hohen Komplexität des Geschehens im Klassenraum (angehende) Lehrkräfte vor große Herausforderungen. Angehende Lehrkräfte müssen daher die Kompetenz erwerben, Unterrichtssituationen effektiv zu steuern, um Störungen vorzubeugen und die time on task auf Seite der Lernenden zu maximieren. Dazu werden in den Klassensituationen permanent Informationen von den Lehrkräften aufgenommen, um davon ausgehend Entscheidungen treffen und handeln zu könne. Diese Informationen werden unter anderem visuell durch die Betrachtung des Unterrichtsgeschehens gewonnen. Wir untersuchen in diesem Projekt, wie angehende und erfahrene Lehrkräfte Unterrichtsszenen wahrnehmen und ob bzw. wie sie sich in ihrem Blickverhalten unterscheiden. In Kombination mit verbalen Interview-Daten möchten wir herausfinden, wie angehende und erfahrene Lehrkräfte beim Betrachten von Unterrichtssituationen vorgehen und ob erfahrene Lehrkräfte über visuelle Wahrnehmungs-Strategien verfügen, von deren Erwerb angehende Lehrkräfte profitieren können.

Betreuerteam: Prof. Dr. Thamar Voss, Universität Freiburg
Doktorandin: Jasmin Leber
Ansprechpartnerin: Thamar Voss (thamar.voss@ezw.uni-freiburg.de)

Ergebnisse

Erste Ergebnisse der Teilprojekte fassen die Autor*innen der Studien im Folgenden zusammen.

Wie gehen Lehrpersonen mit Heterogenität um? Stärken und Herausforderungen von Lehrpersonen im Unterricht mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Das Verhalten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern weicht teilweise von den Normen oder Erwartungen im Klassenraum ab, sei es durch sprachliche Verständnisprobleme oder andere Wissensstände. Wie gehen Lehrpersonen mit diesen Abweichungen um? Welche Strategien im Umgang mit individuellen Unterschieden im Klassenzimmer lassen sich in den Interaktionen beobachten? Und warum ist es relevant, wie mit Heterogenität umgegangen wird? Die Ergebnisse des Forschungsprojektes von Ina Kordts, welches im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist, gewähren Einblicke in das Handeln anderer Lehrpersonen und sollen als Grundlage zur Reflexion des eigenen Umgangs mit Heterogenität dienen.

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Subjuntivo – Subjonctif. Sprachverwirrung oder Verstehenshilfe? Mehrsprachigkeitsdidaktik in der Ausbildung angehender Spanischlehrkräfte

Kann eine mehrsprachige Ausbildung von (angehenden) Fremdsprachenlehrkräften die sprachlichen Kompetenzen fördern? Werden Sprachvergleiche als lernförderlich wahrgenommen? Wie wirken sich eigene Lernerfahrungen auf die Einstellungen und Handlungsdispositionen aus? Eva Nelz untersuchte dies im Rahmen einer experimentellen Studie zur Wirksamkeit einer mehrsprachigen Lerngelegenheit, die im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist.

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Aufgaben machen Unterricht! – Aufgaben mit Lern- und Diagnosepotenzial gestalten und Diagnosekompetenz erwerben

Warum ist eine aufgabenbezogene Diagnosekompetenz relevant? Wie kann diese bei (angehenden) Lehrkräften gefördert werden? Wie können Lernaufgaben als unterrichtspraktische Diagnoseinstrumente eingesetzt werden? Die Studie von Tobias Joos, die im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist, zeigt auf, wie (angehende) Lehrkräfte für das Thema sensibilisiert und im Umgang mit Lernaufgaben für Diagnose- und Förderzwecke geschult werden können.

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Faszination Teilchenphysik, auch in der Schule! Welches Wissen brauchen Lehrkräfte für einen Unterricht zu den Elementarbausteinen der Materie?

Warum ist Teilchenphysik im Schulunterricht relevant? Wie können Lehrkräfte dabei unterstützt werden, sich Basiswissen zu diesem Bereich der modernen Physik anzueignen oder aufzufrischen? Welche Teilaspekte sind angesichts der Vielfältigkeit und der Komplexität des Themas gegenüber anderen zu bevorzugen? Michaela Oettle trägt mit ihrer Studie, die im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist, dazu bei, diese Fragen zu beantworten.

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Herausforderung Wissenschaftsorientierung im Lehramt: Warum und wie sollten angehende Lehrkräfte Statistik lernen?

Warum ist Statistikwissen für angehende Lehrkräfte relevant? Welche Herausforderungen ergeben sich beim Erwerb statistischer Kenntnisse? Und wie können Dozierende angehende Lehrkräfte beim Erwerb dieser Kenntnisse unterstützen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Anja Prinz in der Zusammenfassung ihrer Studie zum Thema Wissenschaftsorientierung, die im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist.

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Veranstaltungen: Forschung

Blog: Forschung

Call for Papers: „Kleidung in Bewegung“

Im Zentrum dieser Tagung steht das Verhältnis von Körper und Kleidung in Bewegung. Um die Beziehung zwischen bewegten und bekleideten Körpern auszuloten, können Ereignisse, Aufführungen, Performances, Herstellungsprozesse und kulturelle Praktiken ins Zentrum von wissenschaftlichen Aussagen und forschenden Praktiken aus unterschiedlichen Fachrichtungen gestellt werden. Der Fokus liegt auf körperlichen Praktiken, vestimentären Performances und performativen Vollzügen. Es sollen neue Perspektiven auf das Verhältnis von Körper und Kleidung in Bewegung eröffnet werden. Dabei soll an bestehende Diskurse zu Körper, Kleid und Bewegung angeschlossen werden, um diese weiter zu denken.

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Wie gehen Lehrpersonen mit Heterogenität um? Stärken und Herausforderungen von Lehrpersonen im Unterricht mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Das Verhalten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern weicht teilweise von den Normen oder Erwartungen im Klassenraum ab, sei es durch sprachliche Verständnisprobleme oder andere Wissensstände. Wie gehen Lehrpersonen mit diesen Abweichungen um? Welche Strategien im Umgang mit individuellen Unterschieden im Klassenzimmer lassen sich in den Interaktionen beobachten? Und warum ist es relevant, wie mit Heterogenität umgegangen wird? Die Ergebnisse des Forschungsprojektes von Ina Kordts, welches im Rahmen des Promotionskollegs CURIOUS entstanden ist, gewähren Einblicke in das Handeln anderer Lehrpersonen und sollen als Grundlage zur Reflexion des eigenen Umgangs mit Heterogenität dienen.

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Drei Jahre Forschungskooperation der Albert-Schweitzer-Schule II mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg im FRISBI-Projekt

Wie kann Inklusion in der schulischen Praxis entwickelt und begleitet werden? Diese Frage stellen sich nicht nur viele Schulen in den letzten Jahren, sondern auch Lehramtsstudierende und Forschende in den Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken an der Pädagogischen Hochschule Freiburg beschäftigen sich mit diesem komplexen Thema. Im Lehr-Forschungsprojekt „Freiburger Inklusive Schulbegleitfoschung“ (FRISBI) entwickeln Schulen, Forschende und Studierende gemeinsam Fragestellungen, die für die jeweiligen Schulen aktuell von Bedeutung sind in ihrer Entwicklung zu einer inklusiven Schule.

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