Die Ringvorlesung „Lehr- und Lernperspektiven – Impulse aus der Forschung für Schule und Unterricht“ fokussiert darauf, wie die Untersuchungen und Ergebnisse der Schul- und Unterrichtsforschung von Lehrkräften direkt im Unterricht genutzt werden können. Ausgewiesene Expertinnen und Experten der Unterrichts- und Bildungsforschung wurden von uns für Sie eingeladen, um im Austausch Chancen und Grenzen relevanter Themen für Schule und Unterricht zu diskutieren.

Ringvorlesung des Praxiskollegs im WS 2017/18

„Lehr- und Lernperspektiven“ –
Impulse aus der Forschung für Schule und Unterricht

Inhalte

Die Ringvorlesung „Lehr- und Lernperspektiven – Impulse aus der Forschung für Schule und Unterricht“ fokussiert darauf, wie die Untersuchungen und Ergebnisse der Schul- und Unterrichtsforschung von Lehrkräften direkt im Unterricht genutzt werden können. Ausgewiesene Expertinnen und Experten der Unterrichts- und Bildungsforschung wurden von uns für Sie eingeladen, um im Austausch Chancen und Grenzen relevanter Themen für Schule und Unterricht zu diskutieren.
Das Praxiskolleg freut sich auf einen anregenden Austausch zwischen Forschung und Praxis!

Zielgruppe

Die Ringvorlesung richtet sich an alle an Schule und Bildung Interessierten, insbesondere an Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schularten , Studierende und Dozierende der Hochschulen in den Lehramtsstudiengängen der Hochschulen, Vertreter*innen der Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung, Vertreterinnen und Vertreter der Staatlichen Schulämter und des Regierungspräsidiums. Alle an Themen für Schule und Unterricht mit Forschungsbezug sind zur Teilnahme an der Ringvorlesung eingeladen.

Raum und Ort

Die Ringvorlesung findet statt im KG I, Hörsaal 1015 ( bzw. 1010 am 29.01.18) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie findet zweiwöchentlich, donnerstags von 18.00 s.t. bis 20.00 Uhr statt (außer am 29.01.18).

Anmeldung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für Lehrkräfte ist eine Anmeldung über LFB-Online möglich. Die Lehrgangsnummern finden Sie in der oben stehenden Übersicht (Lg-Nr.).

Veranstaltungen: Ringvorlesung des Praxiskollegs

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Blog: Ringvorlesung des Praxiskollegs

Tim Lucas: Rund um das Theater Freiburg – vom Kulturauftrag bis zum Marketing

Das Theater Freiburg aus verschiedenen Perspektiven – Referent Tim Lucas führte an diesem Abend die Zuhörenden durch die Welt des Freiburger Theaters: Über die Geschichte des Mehrspartenhauses und seine Organisationsstrukturen, den gesellschaftlichen Auftrag und seine Gültigkeit bis hin zu aktuellen künstlerischen Fragestellungen und Arbeitsprozessen der jetzigen Intendanz wurde das Theater Freiburg vorgestellt. Ein Schwerpunkt des Vortrags lag dabei in der Beantwortung der Frage, wie das „analoge“ Stadttheater im Zeitalter der Digitalisierung vermittelt werden kann.

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apl. Prof. Dr. Hanna Klessinger: Tendenzen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters – Stücke und Inszenierungen

Die Ringvorlesung mit apl. Prof. Dr. Klessinger bot einen Einblick in das deutschsprachige Gegenwartstheater. Im Verlauf der Vorlesung zeigte Klessinger anhand von Beispielausschnitten bekannter Regisseur*innen und Dramatiker*innen die Tendenzen des Gegenwartstheaters von der „Postdramatik“ und dem „Diskurstheater“ bis zum „Neuen Realismus“ auf.

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Nadine Saxinger: Sprache lernen lieben (er)leben – dramapädagogische Methoden im Fremdsprachenunterricht

Der Vortrag von Nadine Saxinger eröffnete den Blick auf die Welt der Dramapädagogik, ihre Wurzeln, Ziele und aktuelle Bestrebungen und zeigte schließlich konkret, wie Fremdsprachenlernen von der Theaterpädagogik profitieren kann. Das Ergebnis dieses fulminanten, interaktiven und von fünf Studierenden aus Kursen der Dozentin dramatisch-figurativ unterstützten Vortrags sollte nicht sein: ich mache bisher alles falsch, sondern: ich möchte dramapädagogische Methoden einsetzen. Die Anreize waren vielfältig und auf einer Bandbreite von beweglichen Tableaux bis zu Improvisation angesiedelt. Das zahlreiche Publikum ging freudig mit.

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Angela Pfenninger: An Introduction to Museum Theatre as a Method

Mit viel Energie und einem beeindruckenden Auftreten gestaltete die Expertin für Museumstheater Angela Pfenninger diesen Donnerstagabend für alle Besucher spannend und lehrreich. Was ist Museumstheater, wo und wie wird Museumstheater eingesetzt, welche Methoden werden verwendet, wie wirkt man historisch authentisch und was nutzt Museumstheater im Schulkontext – das alles erfuhr man von Angela Pfenninger in einem lebendigen Vortrag, angereichert mit vielen Beispielen aus eigener Erfahrung.

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Damaris Stein und Angelika Zeman: Finding a Window to 19th Century New York

Brennende Häuser, mutige Feuerwehrmänner, Rettung in letzter Sekunde – das macht das im 19. Jahrhundert verfasste Melodrama One of the Bravest aus. Umrahmt von Tanz und Musik begeisterten die stereotypisch aufgebauten Charaktere des Melodramas die nordamerikanischen Massen. Diese Ringvorlesung zeigte, wie man durch die Aufarbeitung von bisher unveröffentlichten Manuskripten in die gesellschaftlichen Gepflogenheiten einer anderen Zeit eintauchen kann. Die zwei Referentinnen Damaris Stein und Angelika Zeman nahmen die Zuhörenden mit auf ihre eigene Reise der Textbearbeitung und legten die Schritte ihrer Arbeit anhand vieler Beispiele dar.

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Zwei Veranstaltungen runden die Ringvorlesung „Theater und Schule“ im Wintersemester 2019/20 ab

Die Ringvorlesung „Theater und Schule“ beleuchtete im Wintersemester 2019/20 in wöchentlichen Vorträgen die gesamte Bandbreite und die Herausforderungen des Theaters an Schulen. Die letzten beiden Termine liefern Einblicke in die Arbeitsprozesse und künftigen Entwicklungen am Theater Freiburg und bieten bei einem Runden Tisch Gelegenheit, die Ergebnisse der Ringvorlesung zusammenzutragen und zu reflektieren. Auch im nächsten Semester wird das Thema wieder aufgegriffen: in einer Fortbildung für Englischlehrkräfte und Studierende.

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Dr. Hans-Martin Blitz und Lena Drieschner: Die Kunst der Stimme: Rezitation ist Interpretation

Wie Gedichte zum Leben erwachen – Die sechste Runde der Ringvorlesung kennzeichnete sich besonders durch Lena Drieschner, die die Zuhörenden mit ihrer Stimmkraft in den Bann zog. An diesem Donnerstagabend zeigten Lehrerfortbildner Dr. Hans-Martin Blitz und Schauspielerin Lena Drieschner wie ein und dasselbe Gedicht in verschiedenen Facetten aufleuchten kann und so auch Schülerinnen und Schüler die Chance haben die Poesie durch die Kunst der Stimme zu entdecken.

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Prof. Dr. Anne Steiner: Wahrnehmung (de-)konstruieren? Zu den Rezeptionsanforderungen und dem didaktischen Potential postmigrantischen Theaters

Mit Migrationshintergrund in Deutschland: Ein stark stigmatisiertes Thema, das viele Menschen trifft und bewegt. Prof. Dr. Anne Steiner zeigte mit ihrem Vortrag, dass das postmigrantische Theater Möglichkeiten bietet die eigene Wahrnehmung aufzudecken, zu hinterfragen, neu auszurichten und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass jede Wahrnehmung sozial konstruiert wird.

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Prof. Dr. Rudolf Denk: Ansätze zur theaterpraktischen und theaterdidaktischen Erschließung dramatischer Texte: Lesarten, dramaturgische Modelle, Regiekonzepte

Den vierten Vortrag in der Ringvorlesung hielt Rudolf Denk, Professor an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Mit einem klaren Plädoyer für eine intensivere Einbindung von dramatischen Texten in den Unterricht veranschaulichte Denk an drei Beispielen, wie mit theaterdidaktischen Methoden die als sperrig und unhandlich geltende Textart Drama als Theaterereignis erfolgversprechend in den Unterricht eingebaut werden kann.

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Dr. Simon Trüb: Suzan-Lori Parks’s Daily Plays

Am dritten Abend der Ringvorlesung des Praxiskollegs in der School of Education FACE widmete sich Dr. Simon Trüb der faszinierenden Autorin Suzan-Lori Parks und holte ihr Verständnis von Theater und Kunst in den Vorlesungssaal. Die vielleicht wichtigste Botschaft des Vortrags war: Jeder Mensch besäße einen Zugang zur Kreativität. Der Zugang dazu könne aber durch den eigenen inneren Kritiker blockiert werden.

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